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Monopoly City Streets: Die Strategie für den Neustart

abgelegt unter: Spiele von Enk am 16.09.2009

Wie angekündigt wird beim Online-Spiel Monopoly City Streets diese Woche der Resetknopf gedrückt. Nach dem ersten Start in der letzten Woche gab es so einige Probleme mit langsamen Servern, Login-Verwechslungen und fehlerhaften Funktionen, so dass sich die Macher für einen Neustart entschieden haben. Ab Freitag beginnt jeder wieder bei Null, alle Straßen stehen erneut zum Verkauf und der Run auf die besten Gebiete beginnt von neuem.

Grund genug, nochmal die besten Strategien für den Start zu überdenken. Hier hatte ich schon ein paar grundlegende Tipps und Tricks zum Spiel genannt. Nach ein paar Tagen weiteren Ausprobierens ist die einfache Formel “teure Straßen kaufen und darauf die teuersten Gebäude bauen” nicht mehr ganz haltbar. Eine effektive Startstrategie sieht so aus:

1) Entscheidend sind nach wie vor teure Straßen: Je teurer die Straße, desto lukrativer sind die Gebäude, die man dort baut. Der Preis der Straße richtet sich dabei ausschließlich nach der Länge: eine lange Straße in der Provinz kann damit viel teurer (und für das Spiel wichtiger) sein als eine bekannte kurze Straße in einer Großstadt. Bei einer Straße die 1 Mio kostet, erhält man schon nach einem Tag die Baukosten für kleinere Gebäude als Miete wieder zurück, bei kürzeren Straßen ist die Miete deutlich geringer. Auf Straßen, die weniger als 500.000 kosten, lohnt es sich daher zumindest zu Anfang nicht, zu bauen, das Geld sollte man lieber in den Ausbau seiner 1 Mio teuren Straßen stecken.

2) Anders als die FAQ es beschreibt, spielt es keine Rolle, ob man nur weit auseinander liegende Straßen kauft oder ein zusammenhängendes Gebiet. Man kann sich also durchaus eine Sammlung von 1-Mio-Straßen in unterschiedlichsten Städten auf der ganzen Welt zulegen. Die erste Straße, die man kauft, bestimmt übrigens den “Heimatort”, von hier aus startet man dann bei jedem Login.

mcs
3) Da der Bauplatz auf einer (teuren) Straße begrenzt ist, sollte man prinzipiell möglichst teure Gebäude bauen, um pro Bauplatz die meiste Miete zu generieren. ABER: nicht alle Gebäude benötigen dieselbe Fläche, so benötigt z.B. der 900.000 teure Bienenwabe Komplex deutlich mehr Platz als der mehr als fünfmal so teure Spear End Summit. Wie viel Fläche ein Gebäude benötigt, kann man an der Anzahl der Verkehrshütchen sehen, die erscheinen, wenn man das Gebäude bauen will: Je weniger Hütchen, desto mehr Platz braucht das Gebäude. Ein weiterer Faktor ist, dass mit zunehmendem Gebäudepreis die Relation Baupreis/Miete von 1:1 (City Centre Haus) auf 1:0,5 (Cubic quarters) und schlechter sinkt. Ein relativ guter Kompromiss aus Platzbedarf, Mietpreis und Baukosten sind der High Reach Place oder das Polyhedron Plaza.

4) Je mehr Miete man für eine Straße bekommt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Konkurrent versucht, durch Störgebäude die Mieteinnahmen zunichte zu machen. Daher ist es wichtig, teure und gut bebaute Straßen frühzeitig durch Bonusgebäude gegen die Konkurrenz abzusichern. Bei wichtigen Straßen mit hohen Mieteinnahmen kann ein Bonusgebäude alleine dauerhaft zuwenig sein, um die Straße gegen Angriffe effektiv zu schützen, da Bonusgebäude durch entsprechende Ereigniskarten vom Gegner auch wieder abgerissen werden können.

5) Bonusgebäude kann man nur bauen, wenn man die entsprechende Ereigniskarte bekommt. Ereigniskarten bekommt man nur, wenn man viel kauft und/oder baut, denn nach jeder Aktion wird zufällig bestimmt, ob es eine Karte gibt oder nicht: Daher ist es anfangs durchaus ratsam, statt eines teuren Gebäudes viele kleine zu bauen, um möglichst viele Chancen auf Ereigniskarten zu bekommen. Wer eine sehr lange 1-Mio Straße hat, kann durchaus sein Geld zunächst in billige Green Houses oder City Centre Houses investieren und damit seine Bauplätze zupflastern, um so an die passenden Ereigniskarten zu kommen.

6) Wenn eine Straße erst mal durch ein bis zwei Bonusgebäude abgesichert ist, kann man die billigeren Gebäude abreissen (das bringt zumindest die Hälfte der ursprünglichen Baukosten zurück) und dafür dann teure Wolkenkratzer bauen, um die Miete zu maximieren.

7) Es macht wenig Sinn, am Ende des Tages noch viel Cash auf dem Konto zu haben. Nur in Straßen und Gebäude investiertes Geld bringt neue Einnahmen, daher sollte man jeden Tag möglichst das gesamte Geld investieren.

Mit dieser Strategie sollte man die ersten Tage überstehen und eine gute Grundlage für sein Immobilienimperium gelegt haben. Der genaue Zeitpunkt des Reset wird übrigens nicht bekanntgegeben, wohl damit die Server nicht gleich zu Beginn wieder komplett überlastet werden. Ab Donnerstag nachmittag (17. 9.09) wird das laufende Spiel abgeschaltet, und irgendwann in den folgenden 24 Stunden neu gestartet. Wer keine Sekunde verpassen will, um sich seine persönliche Schlossallee zu sichern, verfolgt das Geschehen am besten über Twitter.


Tipps für Monopoly City Streets

abgelegt unter: Spiele von Enk am 11.09.2009
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Mit Monopoly City Streets haben Hasbro (Inhaber der Monopoly-Rechte) und Google einen echten Coup gelandet. Wer immer schon mal nicht nur Parkstraße oder Schloßallee besitzen wollte, sondern auch in seiner Heimatstadt Großgrundbesitzer werden wollte, kann das mit der Verknüpfung aus Google Maps und Monopoly jetzt machen - und gleichzeitig gegen Spieler aus aller Welt online antreten. Wenn auch zunächst die Server regelmäßig zusammengebrochen sind und das Spiel nach zwei Tagen immer noch extrem langsam ist, ist die Umsetzung durchaus gelungen.

Das Spielprinzip ist im Vergleich zum normalen Monopoly etwas entschlackt: Man kauft Straßen, baut darauf Häuser und kassiert Miete. Eine eigene Spielfigur, die sich auf der Karte bewegt hat man aber nicht.

Spielregeln und FAQ auf der Seite sind recht dürftig, man merkt, dass das ganze noch in der Entwicklung ist und ständig nachgebessert wird (aktuelle Infos über Twitter). Ein paar erste Tipps die sich nach den ersten Spieltagen herauskristallisiert haben, um erfolgreicher Monopolist zu werden:

Beliebt sind natürlich vor allem die großen Städte und bekannten Plätze: Die Berliner oder Frankfurter Innenstadt waren nach zwei Tagen weitgehend leergekauft. Auch wenn es mehr Spaß macht, die Hamburger Reeperbahn zu besitzen als - sagen wir - die Bahnhofstraße in Gütersloh, ist es spieltechnisch durchaus ratsam, sich auf die Provinz zu konzentrieren. Denn Hamburg ist in Monopoly City Streets keineswegs lukrativer als Gütersloh, auch in der Provinz gibt es teure Straßen mit sehr hohen Mieteinnahmen. Und hier gibt es vermutlich deutlich weniger Konkurrenz durch andere Spieler, die einem die besten Straßen bereits weggekauft haben. Wer jetzt noch neu ins Spiel einsteigt, dem wird vermutlich eh kaum etwas andere übrig bleiben, als sich ein unberührtes Fleckchen in MeckPomm oder Niederbayern zu suchen, wo es überhaupt noch freie Straßen gibt. Allerdings ist für nächste Woche ein Restart angekündigt, bei dem nochmal alles auf Null gesetzt wird und die digitale Landnahme von neuem beginnt.

Entscheidend ist, wieviel Einnahmen das in Straßen und Häuser investierte Geld zurückspielt, um dann mit den Einnahmen weiter zu investieren und immer größer zu werden. Man investiert also möglichst vollständig sein Bargeld in Straßen und Häuser, wartet bis zum nächsten Tag, um dann die einmal täglich ausgezahlten Mieteinnahmen plus einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1 Mio pro Tag weiterzuinvestieren.

Straßen alleine bringen pro Tag 10% der Kaufsumme, eine 200.000 Taler teure Straße füllt nach dem Kauf also jeden Tag das Konto mit 20.000 Talern. Hier macht es zunächst keinen Unterschied, ob man viele billige (=kurze), oder eine teure (=lange) Straße hat. Aber, und das ist der Schlüssel zum Erfolg: Gebäude kosten immer das gleiche, bringen aber auf teuren Straßen ganz erheblich mehr Miete als auf billigen. Ein City Centre Haus kostet z.B. immer 75.000. Beim Bau auf einer teuren Straße (Kaufpreis z.B. 1 Mio) amortisiert sich das Gebäude schon nach einem Tag (Mieteinnahmen: 75.000), während das gleich teure Haus auf einer billigen Straße fast zehn Tage benötigt, um die Investition wieder einzuspielen (Mieteinnahmen: 8.000). Schlüssel zum Erfolg ist also, sich auf wenige teure Straßen zu konzentrieren, und diese dann möglichst komplett zuzubauen.

Dabei gilt: es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Bauplätzen, daher lieber gleich eine Nummer größer bauen als die Plätze mit wenig lukrativen Wohnhäusern zu besetzen, die man dann nachher nicht mehr gegen Wolkenkratzer tauschen kann. Im Prinzip sollte man zumindest am Anfang immer das größtmögliche Gebäude nehmen, das Budget und Spielerlevel zulassen. Erst die sehr teuren Gebäude ab 1 Mio Baukosten, die mit höherem Spielerstatus hinzukommen, sind nicht mehr ganz so lukrativ.

Aber Vorsicht: Wenn die eigenen Mieteinnahmen auf wenige lukrative Straßen konzentriert sind, können Gegner durch das Setzen von Störgebäuden die eigenen Einnahmen empfindlich treffen: die kompletten Mieteinnahmen einer Straße sind blockiert, wenn ein Gegner z.B. ein Industriegebäude auf diese Straße baut. Dagegen schützen kann man sich mit Bonusgebäuden (z.B. Schulen), die man immer mal wieder per Ereigniskarte bekommt. Diese sollte man natürlich auf seine einnahmeträchtigsten Straßen setzen, um damit das Setzen von Störgebäuden zu verhindern.

Laut FAQ steigen die Mieten u.a. auch, wenn man nicht nur einzelne Straßen, sondern gleich zusammenhängende Straßenzüge besitzt. Dieser Effekt scheint aber eher begrenzt zu sein. Es schadet sicher nicht, nach und nach sein Gebiet zu erweitern, konzentrieren sollte man sich aber auf den Gebäudeausbau der teuren Straßen und nicht auf das Zusammensammeln vieler Billigstraßen.

Wenn die Straßenzüge weitgehend leergekauft sind, beginnt das Verhandeln und Bieten um bereits vergebene Gebiete. Im Prinzip ist es eine gute Idee, möglichst vielen Nachbarn in der Umgebung Angebote zum Mindestpreis für ihre Straßen zu machen - wenn der Nachbar nicht auf das Angebot reagiert, weil er z.B. nur mal testweise City Streets ausprobieren wollte, erhält man dann nämlich automatisch nach einer Woche den Zuschlag. Das Problem: Das Geld für jedes Gebot ist erstmal geblockt und kann nicht für anderes investiert werden. Mache ich also für vier Straßen à 250.000 Taler ein Angebot, und der potentielle Verkäufer reagiert nicht, sind erstmal für eine Woche eine Million Taler geblockt, die sich in derselben Zeit - in Gebäude investiert - schon vervielfacht haben könnten.

Wie bei allen Massively Multiplayer Online Games (MMOG) gibt es natürlich auch bei City Streets Hardcore-Gamer, die durch ultra-optimierte Spielweise, Cheats oder Multi-Accounts schnell alle normalen Spieler mit gewöhnlichem Zeitbudget hinter sich lassen. So gibt es nach knapp drei Tagen in der Rangliste bereits drei Spieler mit einem Spielstand von über 100 Mio - das ist mit regelkonformem Spiel in dieser Zeit nicht zu erreichen. Stören muss das nicht unbedingt. Anders als beim echten Monopoly ist man als schlechter(er) Spieler nicht gleich bankrott, es gibt es bei City Streets nur Mieteinnahmen, man muss selber keine Mieten bezahlen. Die einzigen Kosten entstehen durch Ereigniskarten, die zufallsgesteuern nach einer Aktion auftauchen können. Hier empfiehlt es sich, am Ende der Runde noch ein wenig Cash übrigzubehalten, um bei unvorhergesehenen Karten nicht gleich pleite zu sein. Hier liegt allerdings für die weitere Entwicklung des Spiels das große Fragezeichen: Wenn alle Spieler in der Regel nur MietEINNAHMEN haben aber keine Ausgaben, läuft sich das Spiel schnell selbst fest, weil alle Straßen vergeben sind, und niemand seine Straßen mehr verkauft, weil er es nicht nötig hat. Wir werden sehen, was die Macher hier noch an Mechanismen, z.B. über die Ereigniskarten, eingebaut haben, um so eine Pattsituation zu vermeiden. Laut FAQ wird man zumindest bei vermehrter Inaktivität durch schlechtere Ereigniskarten abgestraft (”je seltener Sie spielen, desto weniger Glück werden Sie haben”). Im Übrigen ist laut Ankündigung eh spätestens Ende Januar 2010 mit der Partie Schluss. Mal sehen ob es dann eine Reset gibt, oder das ganze womöglich kostenpflichtig weitergeführt werden soll.

update: noch mehr Tipps gibts hier
Dieser Artikel erscheint gleichzeitig bei Polyneux

Monopoly City Streets - kostenlos online spielen unter www.monopolycitystreets.com


Im Konzert: Apoptygma Berzerk (II)

abgelegt unter: Musik von Enk am 09.09.2009

Der Vorteil bei elektrolastigen Bands ist, dass man als Bandleader mal eben die gesamten Musiker rausschmeissen kann, ohne dass das dem Livesound deutlich schadet, weil eh fast alles vom Sequencer kommt. So hat Apoptygma-Kopf Stephan Groth für die US-Tour kurzerhand den Rest der Truppe ausgetauscht, mit dem er seit Jahren auf Tour war. An den Keyboards steht jetzt sein Bruder Jonas, und als Gitarrist werkelt Brandon Smith, der bei der Rocket Science Tour Anfang 2009 noch als Sänger der Vorband “The Anix” dabei war. Letzterer machte seine Sache auch ganz gut aber zeigte, dass das Auswechseln von Bandmitgliedern doch nicht so ganz spurenlos bleibt. Hatte Ex-Gitarrist “Angel” auch aus ruhigen Elektroballaden wie Lost in Translation live eine rockige Gitarrennummer gemacht, spulte Ersatzgitarrist Smith das Programm eher unauffällig und wie von der CD gewohnt ab. Auch wirkte das neue Quartett noch nicht perfekt aufeinander abgestimmt, die eine oder andere live gespielte Synthie-Spur hatte Ex-Keyboarder Geir deutlich besser im Griff als Neubesetzung Jonas.

Gut aufgelegt wie immer war Stephan Groth. Das Blender Theatre war vielleicht zu zwei Dritteln gefüllt, was Groth aber nicht davon abhielt, wie immer eine rasante Show zu liefern. Er animierte das alters- und stilmäßig sehr gemischte Publikum gut zum Mitmachen, und überbrückte eine technische Panne spontan mit dem nur vom Piano begleiteten New-Order-Cover Bizarre Love Triangle.

Die US-Tour war im Gegensatz zu den europäischen Konzerten nicht als “Rocket Science” Tour für das neue Album gelabelt, sondern eher als Greatest Hits Tournee angekündigt, und so war auf der Setlist auch so ziemlich alles vertreten, was Apop in den letzten Jahren bekannt gemacht hat, vom trancigen Kathy’s Song über Kirmestechno-Nummern wie Until the End of the World bis zum Club-Hit Nonstop Violence. Das das auf Kosten des eher durchschnittlichen aktuellen Rocket Science Materials ging, war durchaus zu verschmerzen.

Von den Vorbands war The Surrender noch ganz gefällig mit eingängigem Elektrosound, die zweite Band Into The Presence war dann schon eher recht anstrengender langatmiger Artrock, der so gar nicht zum Hauptact des Abends passte und eher einschläferte.

Wer Apop im Frühjahr in Deutschland verpasst hat und nicht gerade zufällig in den USA unterwegs ist: Für November sind ein paar Zusatzkonzerte in Deutschland angekündigt, unter anderem bei der eher bizarren Veranstaltung “Plage Noir” an der Ostsee, die auf deutsch wohl passend mit “Gruftis am Strand” bezeichnet werden könnte.

Apoptygma Berzerk, Blender Theater at Gramercy, New York, 3.9.2009


Mashup Charts

abgelegt unter: Musik von Enk am 01.09.2009

Mashups sind ja nicht gerade eine neue Geschichte, aber die Idee, aus zwei (oder mehr) Songs etwas ganz neues zu mischen, hält sich erstaunlich gut. Unter mashup-charts.com kann man sich über die aktuellen Trends informieren und dank eines Bewertungssytems aus dem Meer von Schrott die wenigen Perlen herausfischen, die es in diesem Genre immer wieder gibt.

Z.B. Duran Duran v.s. Chic, oder für die Freunde zeitgenössischer Musik: Rihanna vs. Britney Spears - Unfaithful You, oder The Police vs. Snow Patrol - Every Car You Chase, oder Britney Spears vs. Linkin Park - Faint Toxic, oder Linkin Park vs. Nelly Furtado - What I’ve Done (Just Say it Right).


Filmkritik: Fanboys

abgelegt unter: Film von Enk am 18.08.2009

“Nein, Captain Picard ist nicht schwul, er ist ein Brite”

Wir schreiben das Jahr 1998 - alle Science Fiction Fans fiebern dem ersten Star Wars Film der Neuzeit (Episode I) entgegen. Auch die Kumpels Eric, Linus, Hutch und Windows, die seit der Grundschule von Lichtschwertern, Wookies und Prinzessin Leia träumen. Weil sie nicht mehr sechs Monate auf die Premiere warten wollen (und weil Linus schwer krank ist und nur noch drei Monate zu leben hat), machen sie sich auf den Weg zur 1000 Kilometer entfernten Skywalker Ranch von George Lucas, um eine Vorabkopie des Streifens zu klauen. Aus diesem Setting entwickelt sich ein Road Movie irgendwo zwischen Teenager-Humor a la American Pie oder Ferris macht Blau und subversiver Independent-Komödie im Stil von Clerks.

Der Film ist natürlich gespickt mit Anspielungen und Zitaten aus dem gesamten Popkultur-Kosmos. Ich vermute mal, dass für echte Star-Wars-Geeks noch ein ganzer Sack nicht-so-versteckter Anspielungen und In-Jokes in die Szenen gepackt worden ist, die sich mir mangels tiefergehendem Interesses an Star Wars nicht erschlossen haben. Denn wie sagt der weise SpielerZwei doch immer: “Star Wars ist Gebrüder Grimm im Weltraum”, und Märchen sind nicht so meine Baustelle. Glücklicherweise gibt es auch genug Gags, die sich ohne Detailkenntnisse des Lucas-Universums erschließen. Die Skywalker-Ranch ist genau so, wie es sich das Nerd-Herz vorstellt - mit den heiligsten Filmdevotionalien von Star Wars, Indiana Jones & Co, Science-Fiction-gerechten Sicherheitsvorkehrungen und Yoda als Fahrstuhl-Stimme.

Natürlich dürfen auch Jokes über die Erzfeindschaft zwischen Star Trek und Star Wars Fans nicht fehlen, was ganz amüsant ist, aber sich ein wenig zu sehr im Nerd Humor verliert. So richtig gut kommen auf jeden Fall beide Fraktionen nicht weg beim “wer ist der größere Freak”-Wettbewerb.

Speaking of Popkultur: Es gibt eine ganze Reihe sehenswerter Cameos, von Carry “Leia” Fisher bis William “Kirk” Shatner (der sich ja auch schon an anderer Stelle über George Lucas lustig gemacht hat). Und natürlich darf auch Kevin Smith in diesem Szenario nicht fehlen (als Silent Bob, der selbstverständlich seinen Kumpel Jay dabei hat). Harry “Aint it cool News” Knowles hingegen hat sich einen echten Cameo Auftritt nicht zugetraut und wird von einem Schauspieler gedoubled.

Fanboys erzählt eine sehr konventionelle Story mit recht schablonenhaft zusammengestellten Figuren, angereichert mit viel Nerd-Philosophie (”du must deinen Todesstern finden”), Filmzitaten und pubertärem Humor, und immer mal wieder einem zündenden Witz. Dazu die üblichen Coming-of-Age Zutaten wie ein Vater-Sohn-Konflikt und dem Zwispalt zwischen Erwachsenwerden und Festhalten an den Idealen der Jugend.

Der Film trifft dabei den richtigen Ton zwischen sich lustigmachen über die grotesken Fanboy-Auswüchse von Science-Fiction Jüngern, ehrlicher Würdigung des Star Wars Kults und augenzwinkernder Selbstironie, die nicht aus den Augen verliert, dass das alles nur ein Film ist. Kurzweilig inszeniert, mit der einen oder anderen wirklich netten Idee, wenn auch der letzte Biss fehlt.

Ach ja, by the way: Han Solo ist eine Schlampe.

Fanboys, USA 2008 - deutscher Kinostart: 30.07.2009
7 Punkte


Ashbury Heights - Morning Star in a Black Car

abgelegt unter: Musik von Enk am 11.08.2009

Die Entdeckung auf dem diesjährigen M’era Luna Festival: Ashbury Heights. Ein Synthie-Pop Duo aus Schweden in bester New Wave Tradition von Human League oder New Order. Hört sich nach Retro an, klingt aber erstaunlich frisch, schließlich ist man auch keine “80’s nostalgia group”, sondern will zeigen, wie sich der Synthie-Pop der 80er anhört, wenn man ihn mit heutigen Mitteln weiterentwickelt. Und das gelingt erstaunlich gut.

Die eingängigen Pop-Nummern werden bestimmt vom perfekt harmonierenden Duett-Gesang des Band-Gründers Anders H und Sängerin (und Teilzeit-Model) Kari Berg. Und selten hat man in den letzten Jahren eine Band so beherzt und ungeniert den in den 80ern schwer angesagten Orch Hit Sample verwenden hören.

Das Video ist von der aktuellen EP Morningstar in a Black Car. Weiterer Anspieltipp: Die By Numbers.

Ashbury Heights - Morning Star in a Black Car. Veröffentlichungsdatum: 18.7.2008


Filmkritik: Killshot

abgelegt unter: Film von Enk am 04.08.2009
killshot
© Metro Goldwyn Mayer.

“There’ll be a slight delay in the divorce proceedings while the couple hides out from the killers”

Und wieder ein Film über einen alternden Profikiller. Diesmal aber nicht so ruhig und harmlos wie You Kill Me oder In Bruges, sondern eher lakonisch-brutal wie Léon. Armand Degas (Mickey Rourke), genannt Blackbird, hat beim letzten Auftrag aus Versehen seinen kleinen Bruder erschossen. Widerwillig nimmt der stoische Hitman einen letzten Auftrag an. Auch dieser verläuft nicht ganz nach Plan, und so begibt sich Blackbird in einem türkisblauen Cadillac auf die Flucht.

Der Film fängt episodenhaft an, neben Blackbirds Geschichte verfolgen wird parallel den Weg des psychopatischen und leicht aufbrausenden Kleinkriminellen Richie (Joseph Gordon-Levitt), der sich plan- und erfolglos durchs Leben schlägt und seine Freundin Donna (Rosario Dawson) schikaniert. Schließlich sind da noch der erfolglose Bauarbeiter Wayne (Thomas Jane) und die Immobilienmaklerin Carmen (Diane Lane), die sich mit Job- und Eheproblemen herumschlagen und kurz vor der Scheidung stehen.

Die scheinbar voneinander losgelösten Geschichten beginnen miteinander zu verschmelzen, als Richie in einer Raststätte auf Blackbird triff und versucht, ihn auszurauben. Blackbird sieht in dem jungen Richie einen Ersatz für seinen getöteten kleinen Bruder und nimmt sich ihm an - der alte Profi versucht dem fahrigen Richie die Regeln des Killerhandwerks beizubringen. Aber das ist keine launige Buddy-Komödie, Blackbird und Richie sind eine explosive Mischung, die weniger coole One-Liner austauschen, sondern vielmehr einen Weg voller Leichen pflastern. Bei einem Überfall der beiden werden Wayne und Carmen zufällig hineingezogen, was die beiden Gangster dazu veranlasst, die beiden Augenzeugen für den Rest des Films zu jagen und ausschalten zu wollen.

Wenn man den aufgedunsenen und vernarbten Mickey Rourke in seinen jüngsten Rollen sieht, ist es kaum zu glauben, dass dieser Mann in den 80ern einmal als Sexsymbol galt. Aber spätestens seit Sin City ist er wieder groß im Geschäft. Die lakonische Art von Rourke passt hervorragend zu der Rolle des einsamen Killers. Sein murmelndes Raunen erinnert dabei frappierend an Edward James Olmos aus Battlestar Galactica. Sein Kompagnon Josh Gordon-Lewitt, der zuletzt in Stop-Loss und vor allem The Lookout überzeugt hat, erinnert wiederum streckenweise an den jungen Keanu Reeves, nur mit mehr Format (wobei viele Gordon-Lewitt ja für die Reinkarnation von Heath Ledger halten, der seine Joker-Rolle im nächsten Batman übernehmen sollte). Etwas blass ist diesmal Rosario Dawson, die von der Story allerdings auch nur mit einer facettenarmen Nebenrolle bedacht wurde.

So ganz hundertprozentig wasserdicht ist die Geschichte nicht. Warum die beiden Killer so viel Einsatz entwickeln, um eine Zeugin zu eliminieren, und dabei weitaus größere Gefahren eingehen, ist nicht ganz so nachvollziehbar. Aber wenn man die Prämisse akzeptiert, bleibt das ganze halbwegs schlüssig; die ungewöhnliche Story ist gut erzählt und lebt von den hervorragenden Schauspielern.

Killshot, USA 2008 - deutscher Kinostart: 16.07.2009
7 Punkte


Filmkritik: Enchanted (Verwünscht)

abgelegt unter: Film von Enk am 29.07.2009

“Forget about happily ever after, it doesn’t exist.”

Enchanted ist die gefühlt 1000ste Version des alten fish-out-of-water Prinzips, bei dem eine Person durch Zeitreise, Magie oder ähnliche story devices einer für sie ungewohnten Umgebung ausgesetzt wird, um aus den den daraus resultierenden Mißverständnissen komisches Potential zu schöpfen. Diesmal sind es märchenhafte Disney-Zeichentrickfiguren, die plötzlich in die reale Welt gelangen (also ungefähr die gegenteilige Variante von A-has Take on Me Video).

Der Film beginnt mit einem selbst für Disney-Verhältnisse völlig überzogen kitschigem Zeichentrick-Intro über eine schöne Jungfrau und ihren Prinzen. Die Jungfrau Giselle ist eine übersteigerte Mischung aus Schneewittchen, Cinderella, Arielle und Pocahontas, die naturverbunden mit den Tieren des Waldes Lieder singt und auf die Begegnung mit ihrer großen Liebe wartet. Die kommt in Gestalt von Prinz Edward, und schon steht eine märchenhafte Hochzeit an. Doch natürlich gibt es auch eine böse Gegenspielerin in Form der Königin Narissa, die Giselle aus dem Weg räumen will, damit ihr Stiefsohn Edward ihr nicht den Thron streitig machen kann. Giselle wird in ein magisches Portal gestoßen und taucht plötzlich auf dem New Yorker Time Square in der Realwelt auf. Der Rest des Films dreht sich darum, wie Giselle und die ihr in die Realwelt folgenden Figuren im echten New York zurechtkommen, wo es ja bekanntlich kein “happily ever after” gibt und das Leben ein wenig komplizierter ist als in Disneys Zeichentrickwelt.

Ganz lustig ist das Eichhörnchen, das in der Realwelt nicht mehr die Sprache der Menschen spricht, und sich daher mit ergreifenden pantomimischen Darbietungen verständlich machen muss. Oder die Tiere, die der holden Giselle auch in der Realwelt auf Zuruf zur Hilfe kommen, um etwa in der Wohnung Ordnung zu schaffen. Nur dass dies in New York keine niedlichen Rehe sind, sondern eine Horde Kakerlaken, Ratten und Mäuse. Ansonsten mäandert die Story vor sich hin. Giselle darf in New York natürlich auf einen attraktiven Mann treffen (Patrick Dempsey), dem sie nach anfänglichen Schwierigkeiten näherkommt. Hat man sich an den unspektakulären romantic comedy plot gegen Ende so halbwegs gewöhnt, gehts dann zum Schluß allerdings nochmal völlig mit den Drehbuchautoren durch - die böse Königin erscheint als groteskes CGI-Monster und sorgt für einen völlig überdrehten und unpassenden show down.

Bei der schauspielerischen Leistung kann man Amy Adams (Giselle) und James Marsden (Prinz Edward) zumindest zu Gute halten, dass das hölzern-übersteigerte Spiel zu den scherenschnittartigen Zeichentrick-Figuren passt, die sie verkörpern sollen. Einzig Susan Sarandon als böse Königin zeigt etwas mehr schauspielerische Tiefe. Patrick Dempsey sollte sich allerdings dringend mal auf andere Rollen verlegen als auf den immer gleichen charming sunny boy - verglichen mit seinem engen Charakter-Korsett ist ja selbst Hugh Grant ein chamäleon-gleicher Mime mit erstaunlicher Bandbreite.

Der Film hat seine Momente, wenn etwa Giselle in New York in eine ihrer aus der Zeichentrickwelt bekannten Musical-Nummern verfällt und schließlich der ganze Central Park mit einsteigt. Das Setting hätte auch durchaus Potential zu einer netten Geschichte gehabt, aber letztlich fehlte Disney hier schlicht der Mut zu subversivem Witz a la Shrek oder von Pixar-Produktionen, um der antiseptischen Story wirklich Leben und Humor einzuhauchen. Und was immer an Potential doch noch ausgeschöpft wurde, wird letztlich durch das groteske Ende wieder zunichte gemacht.

Enchanted (Verwünscht), USA 2007 - deutscher Kinostart: 20.12.2007
2 Punkte


Filmkritik: The Hangover

abgelegt unter: Film von Enk am 23.07.2009
hangover
(C) Warner Bros.

“What happens in Vegas stays in Vegas”

Kurz vor seiner Hochzeit fährt Doug (Justin Bartha) mit seinen Kumpels zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. In Vegas angekommen, mietet man sich im feudalen Caesars Palace ein und die Party kann beginnen. Am nächsten Morgen wachen alle mit einem riesigen Kater auf, die Hotelsuite ist zerstört, im Bad ist ein Tiger und im Kleiderschrank ein Baby. Und der Bräutigam in spe ist verschwunden. Den Rest des Films macht sich das verbliebene Trio auf die Suche nach Doug, und rekonstruiert nach und nach die ausgelassene zurückliegende Nacht.

Regisseur Todd Phillips (u.a. School for Scoundrels) hat aus diesem Setting eine temporeiche Buddy-Komödie mit skurrilem aber nicht zu albernen Humor inszeniert. Die Gags schrammen ab und zu hart an der Geschmacklosigkeit vorbei (”I didn’t know they gave out rings at the Holocaust”), ohne aber in allzu pubertäre bathroom jokes abzugleiten. Phillips hat das Timing gut im Griff, es gibt keine Längen und immer wieder überraschende Wendungen. Als Krönung schließlich ein furioses Finale, mit einem der amüsantesten Abspänne der Filmgeschichte.

Die Figuren wirken zunächst arg schablonenhaft: Dougs Kumpel Stu (Ed Helms) ist ein übervorsichtiger Spießer, der forsche Phil (Bradley Cooper) das genaue Gegenteil, und Dougs Schwager Alan (Zach Galifianakis) schließlich der nerdige Freak. Das Setup funktioniert im Verlauf der Geschichte aber erstaunlich gut, und die Figuren gewinnen - im Rahmen des Komödien-Genres - durchaus ein wenig Tiefe, dank sehr passend besetzter Schauspieler. Vor allem Bradley Cooper als partyhungriger Draufgänger macht seine Sache sehr gut, kennt man ihn doch ansonsten aus eher bedächtigen (Neben-)Rollen. Für die genre-typischen Cameo-Auftritte darf diesmal Mike Tyson sich selbst spielen, was ihm im Rahmen seiner Möglichkeiten sogar halbwegs gelingt.

Gut besetzt, rasant inszeniert, mit der richtigen Mischung aus schrägem Humor und gerade noch glaubwürdiger Story. Kein Wunder, dass Hangover der Überraschungserfolg dieses Jahres war, und bei bescheidenen 35 Mio Dollar Produktionskosten bereits über 200 Mio Dollar eingespielt hat, mehr als der über dreimal so teure Nachts im Museum 2.

The Hangover, USA 2009 - deutscher Kinostart: 23.07.2009
8 Punkte


Filmkritik: A Good Year (Ein gutes Jahr)

abgelegt unter: Film von Enk am 17.07.2009

“So the house is falling apart and vineyard makes undrinkable wine.” - und das Drehbuch ist auch nicht viel besser.

Ein erfolgreicher Investmentbanker aus London erbt von seinem Onkel ein Weingut in der Provence. Er reist nach Frankreich um das Gut so schnell wie möglich zu Geld zu machen. Durch widrige Umstände muss er länger bleiben als geplant und verliebt sich in das Weingut und die hübsche Dorfschönheit. Er gibt sein zynisches Bankerdasein auf, wird lebensfroher Winzer, und wenn sie nicht gestorben sind… oh, da hab ich doch aus Versehen schon die ganze Geschichte ausgeplaudert, mit all ihren überraschenden Wendungen.

Im Zentrum von A Good Year steht allerdings auch weniger die schlichte Story oder Hauptdarsteller Russell Crowe. Eigentlicher Hauptdarsteller ist die französische Provence. Die Szenen werden bestimmt von perfekt ausgeleuchteten südfranzösischen Landschaften, alten Weingütern und pittoresken Städtchen, die in goldgelbes Sonnenlicht getaucht sind. Dieses Postkartenmotive könnten auch 1:1 einem Werbefilm des französischen Tourismusverbandes entstammen. Dass die Landschaft so perfekt in Szene gesetzt wurde, liegt wohl nicht zuletzt daran, dass Regisseur Ridley Scott selbst ein Weingut in der Provence besitzt. Und Peter Mayle, der die Romanvorlage zu A Good Year geschrieben hat, hat schon mit A Year in Provence den Klassiker südfranzösischer Reiseliteratur geschrieben.

Ridley Scott hat die vorhersehbare Geschichte völlig überraschungsfrei inszeniert, ohne ein Klischee auszulassen: Die Investmentbanker sind kalt und karrieregeil, die französischen Winzer bodenständig und haben das Herz am rechten Fleck, und die französischen Frauen hübsch und eigensinnig. Damit auch jeder den unüberbrückbaren Gegensatz zwischen kalter Londoner Geschäftswelt und “savoir vivre” in Südfrankreich auf den ersten Blick sieht, sind die Szenen in der Londoner City in kühles blau-grau getaucht, im Kontrast zum gold-braunen Bilderrausch in der Provence.

Ein wenig irritierend ist die Rollenbesetzung: Protagonist Max (Russell Crowe) und sein love interest Fanny (Marion Cotillard) sollen der Geschichte nach etwa gleich alt sein, Max sieht aber gefühlte 15 Jahre älter aus (tatsächlich ist Crowe 11 Jahre älter als Marion Cotillard). Das Verwalter-Ehepaar, das Max angeblich schon seit seiner Kindheit auf dem Weingut kennt, wirkt hingegen kaum älter als er (und ist es auch nicht, die Schauspieler sind nur ein bzw. drei Jahre älter als Crowe).

Bleiben die wunderschönen Landschaftsaufnahmen und Bilder aus der Provence. Frankophil veranlagte Zuschauer, die sich nicht an dem einen oder anderen platten Klischee stören und über die seichte Story hinwegsehen können, kommen bei A Good Year sicher auf ihre Kosten. Jenseits der landschaftlichen Schauwerte ist das Ganze allerdings nur sehr begrenzt überzeugend.

A Good Year (Ein gutes Jahr), USA 2006 - deutscher Kinostart: 09.11.2006
4 Punkte


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