<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/1.5.1-alpha" -->
<rss version="2.0" 
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
>

<channel>
	<title>Mental Savage</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com</link>
	<description>Willkommen im Mediendschungel</description>
	<pubDate>Thu, 05 May 2011 19:40:19 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=1.5.1-alpha</generator>
	<language>en</language>

		<item>
		<title>TurboRisk</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2011/05/05/turborisk/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2011/05/05/turborisk/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 May 2011 19:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Spiele</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2011/05/05/turborisk/</guid>
		<description><![CDATA[	
	Umsetzungen von Hasbros Brettspielklassiker Risiko gibt es wie Sand am Meer, inklusive iPhone App und XBL-Version. Die offiziellen Versionen wie das 2000 erschienene Risk II kranken aber daran, aus einem simplen Brettspiel am Computer etwas ganz anderes machen zu wollen, das Spielfeld grafisch aufzubohren, komplexe Regelvarianten hinzuzufügen und sich damit vom eigentlichen Kern weit zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage"><img src="/images/turborisk.jpg" alt="turborisk"/></div>
	<p>Umsetzungen von Hasbros Brettspielklassiker Risiko gibt es wie Sand am Meer, inklusive iPhone App und XBL-Version. Die offiziellen Versionen wie das 2000 erschienene Risk II kranken aber daran, aus einem simplen Brettspiel am Computer etwas ganz anderes machen zu wollen, das Spielfeld grafisch aufzubohren, komplexe Regelvarianten hinzuzufügen und sich damit vom eigentlichen Kern weit zu entfernen.</p>
	<p>Das Freeware-Spiel TurboRisk verzichtet auf allen Animationsschnickschnack und konzentriert sich auf das eigentliche Spiel: rundenbasiert auf einer Weltkarte Armeen zu dirigieren und Land für Land zu &#8220;befreien&#8221;.</p>
	<p>TurboRisk gibt es seit 1999. Es gab anfangs eine Reihe unterschiedlicher Computergegner mit teilweise sehr einfach gestrickten Strategien, die gegen einen erfahrenen menschlichen Spieler kaum konkurrenzfähig waren. Mit der 2010 erschienenen Version 2.0 hat sich die KI aber dramatisch verbessert: Die Bots stellen mittlerweile eine ernsthafte Herausforderung auch für Leute dar, die seit frühester Kindheit Plastikarmeen hin- und hergeschoben haben und schon im Kindergarten von der Weltherrschaft geträumt haben.</p>
	<p>Multiplayer gibts leider nur lokal und nicht übers Netz. Der Witz von TurboRisk sind aber eh die Bots, die man mit ein wenig Programmierkenntnissen auch selbst entwickeln kann. Es hat sich eine kleine Community um das Spiel herum entwickelt, die ihre Bots immer weiter verbessert und gegeneinander antreten lässt. Die besten KI-Spieler wie Vexer sind auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad nur noch sehr schwer zu besiegen. Was allerdings auch an einem kleinen Trick namens “Player Recognition” liegt: Die KI wertet aus, wer von den bis zu 10 Mitspielern menschlich ist und geht dann bevorzugt gegen diese(n) vor. Wenn in einer Runde die Hälfte der Computergegner die Karte “Vernichten Sie die menschlichen Armeen” gezogen zu haben scheint, wirkt das schon ein wenig unfair. A propos unfair: Hasbro hat dem Entwickler vor kurzem mit rechtlichen Schritten gedroht, daher muss das Spiel demnächst wohl umbenannt werden. </p>
	<blockquote><p>TurboRisk (PC) - Freeware. <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.marioferrari.org%2Ffreeware%2Fturborisk%2Fturborisk.html&amp;i=0&amp;c=f48b873c14ebe404d107817eea386fd6577beb43">Download</a> </p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2011/05/05/turborisk/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Oscars 2010</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/08/oscars-2010/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/08/oscars-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:24:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Film</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/08/oscars-2010/</guid>
		<description><![CDATA[	Na das war doch mal eine stimmige Oscar-Verleihung. Clooneys Up in the Air ging zwar erwartungsgemäß leer aus, der Film war im Vergleich zu blauen Aliens oder explodierenden Bomben schlicht zu harmlos. Aber dafür hat sich Kathryn Bigelow erfolgreich gegen Ex-Mann James Cameron durchgesetzt und die Hauptpreise für besten Film, beste Regie und bestes Drehbuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Na das war doch mal eine stimmige Oscar-Verleihung. Clooneys <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F02%2F04%2Ffilmkritik-up-in-the-air%2F&amp;i=0&amp;c=1943d8c8e75a8e6caa99ee500d97af96865f21a2">Up in the Air</a> ging zwar erwartungsgemäß leer aus, der Film war im Vergleich zu blauen Aliens oder explodierenden Bomben schlicht zu harmlos. Aber dafür hat sich Kathryn Bigelow erfolgreich gegen Ex-Mann James Cameron durchgesetzt und die Hauptpreise für besten Film, beste Regie und bestes Drehbuch abgesahnt (und noch einige mehr). <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F01%2F25%2Ffilmkritik-the-hurt-locker-todliches-kommando%2F&amp;i=0&amp;c=3a183506a2c74a5b42683b7dd4cf5e3f14287345">The Hurt Locker</a> war sicher nicht der beste Film der letzten Monate, aber im Vergleich zu <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F01%2F19%2Ffilmkritik-avatar%2F&amp;i=0&amp;c=d868c9b4b2cbd4e9fb6c7242f36fbe6953c6ddec">Avatar</a> auf jeden Fall die bessere Wahl. Avatar hingegen hat die Trostpreise für Ausstattung und Special Effects bekommen, alles andere wäre auch ein sehr merkwürdig gewesen. Wobei ich mich schon frage, ob Avatar nicht auch den &#8220;best animated film&#8221; Award hätte bekommen müssen, wo doch ein großer Teil des Cast aus blauschlumpfig animierten Pixelwesen bestand. Den hat wie zu erwarten Pixars <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F11%2F26%2Ffilmkritik-up-oben%2F&amp;i=0&amp;c=08ef6b312945d1991a812bd8cad661cc23bc9724">Up!</a> bekommen. Keine wirkliche Überraschung, auch wenn Up sicher nicht Pixars Meisterwerk war. </p>
	<p>Der Oscar für Christoph Waltz ist hochverdient, seine Rolle in <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F01%2F11%2Ffilmkritik-inglorious-basterds%2F&amp;i=0&amp;c=7b1cb682986d432dac5819d11fb37d63b17c183e">Inglourious Basterds</a> war einfach überragend. Wobei man sich fragen kann, warum Waltz eigentlich nur als &#8220;supporting actor&#8221; nominiert war, gefühlt war sein Anteil an Leinwandminuten deutlich höher als der von &#8220;Hauptdarsteller&#8221; Brad Pitt. Dass <em>Basterds</em> ansonsten leer ausging, ist sehr in Ordnung, so überragend wie Christoph Waltz war der Film insgesamt wirklich nicht. Leer gingen glücklicherweise auch der Coen-Langeweiler <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F02%2F02%2Ffilmkritik-a-serious-man%2F&amp;i=0&amp;c=ef4eea79c6939075820c5fa0cf1e85a75b9c7afd">A Serious Man</a> und der unsägliche Belehrungsstreifen <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F10%2F18%2Fp373%2F&amp;i=0&amp;c=101d2aa82ee4f255b7d3f86712eba622e223fcb1">Das weiße Band</a> vom Österreicher Michael Haneke aus, die beide im Vorfeld unverständlicherweise hoch gehandelt wurden.
</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/08/oscars-2010/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Windows Toolsammlung</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/01/windows-toolsammlung/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/01/windows-toolsammlung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 19:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Savage Select</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/01/windows-toolsammlung/</guid>
		<description><![CDATA[	Um beim Aufsetzen eines neuen Rechners nicht jedesmal wieder die ganzen wichtigen Tools und Programme zusammensuchen zu müssen, hier eine Linkliste mit allen relevanten Programmen, die man auf einem Windows-Rechner so braucht. Soweit verfügbar auch in einer portablen Version.
	Internet:
Firefox Browser: standard - portabel
Thunderbird E-Mail: standard - portabel
Pidgin Instant Messaging: standard - portabel
Skype IP-Telefonie: standard - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Um beim Aufsetzen eines neuen Rechners nicht jedesmal wieder die ganzen wichtigen Tools und Programme zusammensuchen zu müssen, hier eine Linkliste mit allen relevanten Programmen, die man auf einem Windows-Rechner so braucht. Soweit verfügbar auch in einer portablen Version.</p>
	<p><strong>Internet:</strong><br />
Firefox Browser: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mozilla.com%2Fde%2F&amp;i=0&amp;c=eaa43fdbd47fbd5abc5b216059df9cfd8018ead6">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Finternet%2Ffirefox_portable&amp;i=0&amp;c=ee9c0c62b3d933c9b650632b38df7b632fb86f44">portabel</a><br />
Thunderbird E-Mail: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fde.www.mozillamessaging.com%2Fde%2Fthunderbird%2F&amp;i=0&amp;c=ce035819c93e095c68c99a32286afcbcef57333e">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Finternet%2Fthunderbird_portable&amp;i=0&amp;c=08a5706f9b35bcf0d28e352ea78673cd25581b51">portabel</a><br />
Pidgin Instant Messaging: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.pidgin.im%2Fdownload%2F&amp;i=0&amp;c=be7d56860ccd13cce4b654e41cf1a29cfcf517ee">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Finternet%2Fpidgin_portable&amp;i=0&amp;c=a7ce2918a764f51d930a4d526a1a3d7764f2bebc">portabel</a><br />
Skype IP-Telefonie: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.skype.com%2Fintl%2Fde%2Fdownload%2Fskype%2Fwindows%2F&amp;i=0&amp;c=3fa03ac669611e6a857b27cc33eef27a26788399">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Finternet%2Fskype_portable&amp;i=0&amp;c=753c8a982511cb16afd0ff536be41733c7b34432">portabel</a></p>
	<p><strong>Mediaplayer:</strong><br />
VLC Media Player: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.videolan.org%2Fvlc%2Fdownload-windows.html&amp;i=0&amp;c=78d7051d45579c46aa24f807d7e28d7ca90e765f">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Fmusic_video%2Fvlc_portable&amp;i=0&amp;c=1ead4e4dded09d74b17b829cb1cc6ff3bc94c7c6">portabel</a><br />
Winamp mp3-Player:<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.winamp.com%2Fmedia-player%2Fdownload%2Fde-de&amp;i=0&amp;c=66b09caade4afce8da05de40ed1ceb7febe6d674">standard</a></p>
	<p><strong>Tools</strong><br />
7-Zip Komprimierung: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.7-zip.org%2F&amp;i=0&amp;c=084125e7092d1d236d3f55b8fd3e0b81612f1ca6">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Futilities%2F7-zip_portable&amp;i=0&amp;c=d4239ddd99ae860a0f4e35a17acc36dc221bae93">portabel</a><br />
Irfanview Bildbetrachter: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.irfanview.de%2Fdownload.php&amp;i=0&amp;c=b22e98462571609d45b0a7175609a4af9e3ffb71">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.chip.de%2Fdownloads%2FIrfanView-Portable_34347762.html&amp;i=0&amp;c=fcae2596d3c1ed896f18a37ea4579e3f5a48b62a">portabel</a><br />
Notetab Light Texteditor: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.notetab.com%2Fdownloads.php%3Fproduct%3Dnotetab&amp;i=0&amp;c=d847c088034fdd61f70a6c72e9664175daf16d94">standard</a><br />
PDF XChange Viewer: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.docu-track.com%2Fdownloads%2Fusers%2F&amp;i=0&amp;c=466053101ff0682e43fb993feecbf21293b37f8f">standard - portabel</a><br />
FreeCommander Filemanager: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.freecommander.com%2Fde%2Ffc_downl_de.htm&amp;i=0&amp;c=5eab7b8fdda6abf6e75961f534d5446177784dfb">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Futilities%2Ffreecommander_portable&amp;i=0&amp;c=287cc0d0f63a6c5ea3f6472f0ff258e72cd78bda">portabel</a><br />
OpenOffice: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fdownload.openoffice.org%2Findex.html&amp;i=0&amp;c=cce60bda0aca2a51aa862fdad3aeadff39607c6c">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Foffice%2Fopenoffice_portable&amp;i=0&amp;c=00169ed4f231a03f993b7782f89fe9628e63e2aa">portabel</a><br />
keepass Passwort Manager: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fkeepass.info%2Fdownload.html&amp;i=0&amp;c=168f19d235663b7df2a825871f8dce7e9999d887">standard</a> - <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Futilities%2Fkeepass_portable&amp;i=0&amp;c=614f406fcaabfd847db552209b426c9309905178">portabel</a><br />
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Ffree.avg.com%2Fde-de%2Finstallationsdateien-und-dokumentation-herunterladen%3Fprd%3Dafg&amp;i=0&amp;c=7f111717fb1d2caf0aa932d051c35e9f1acc6649">AVG Antivirus</a> - alternativ: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fportableapps.com%2Fapps%2Futilities%2Fclamwin_portable&amp;i=0&amp;c=0cecd156577729981aa09a0ea7336562156c2892">Clamwin portabel</a><br />
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.xp-antispy.org%2Findex.php%2Fde%2Fdownload%3Ffunc%3Dsellang%26iso%3Dde&amp;i=0&amp;c=245bee707460fc4d7fbf5c90a5230457a7513a16">xp-Antispy</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/03/01/windows-toolsammlung/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Jein!</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/26/jein/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/26/jein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 21:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Musik</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/26/jein/</guid>
		<description><![CDATA[	Ich bin ja eigentlich kein Freund von Deutsch-Hop, aber die Jungs von Fettes Brot waren schon immer schwer in Ordnung. Und die 2010er Version ihres Hits &#8220;Jein&#8221; ist eine sehr gelungene Neuinterpretation:




	Der Coolste ist natürlich der Gitarrist auf dem Pferd. Das Making-Of ist übrigens auch ganz amüsant. Früher, in den goldenen Zeiten der Musikindustrie, wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ich bin ja eigentlich kein Freund von Deutsch-Hop, aber die Jungs von Fettes Brot waren schon immer schwer in Ordnung. Und die 2010er Version ihres Hits &#8220;Jein&#8221; ist eine sehr gelungene Neuinterpretation:<br />
<object width="640" height="385"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QjJEnRpCwMw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hd=1"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/QjJEnRpCwMw&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0x3a3a3a&#038;color2=0x999999&#038;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
	<p>Der Coolste ist natürlich der Gitarrist auf dem Pferd. Das <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DbM6XLNJIghA&amp;i=0&amp;c=d2dac95275420908cade1d95c8f22c0528ef51d4">Making-Of</a> ist übrigens auch ganz amüsant. Früher, in den goldenen Zeiten der Musikindustrie, wurden solche Videodrehs natürlich nicht in Ostdeutschland, sondern in <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DVriPEbi2LSI&amp;i=0&amp;c=c91cc8e193dd93c573b33fd0e6caf3983ae563a5">Mexiko</a> gedreht.</p>
	<p>Und wer sehr textsicher ist, kann sich ja mal an der <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3Ddfa_76zZ29w%26feature%3Dresponse_watch&amp;i=0&amp;c=5833beaedc2894598981b6ebe2638d87585c57b8">Karaoke-Version</a> versuchen. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/26/jein/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Moon</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/25/filmkritik-moon/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/25/filmkritik-moon/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Film</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/25/filmkritik-moon/</guid>
		<description><![CDATA[	

	
	&#8220;Helping you is what I do&#8221;
	
	In der nicht allzu fernen Zukunft hängt die Energieversorgung der Erde zum größten Teil von Helium-3 ab, das auf automatisierten Minen auf dem Mond abgebaut wird. Sam Bell (Sam Rockwell) ist einer der wenigen menschlichen Mondarbeiter, er überwacht alleine mit Hilfe von automatischen Erntemaschinen und Robotern eine komplette Rohstoffbasis. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB002KHMNCY%3Fie%3DUTF8%26tag%3Dmentsava-21%26linkCode%3Das2%26camp%3D1638%26creative%3D6742%26creativeASIN%3DB002KHMNCY&amp;i=0&amp;c=3740f6aa5d38e46d54c90cc2a730409b0079299b"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51JqJTGG5aL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002KHMNCY" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Helping you is what I do&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>In der nicht allzu fernen Zukunft hängt die Energieversorgung der Erde zum größten Teil von Helium-3 ab, das auf automatisierten Minen auf dem Mond abgebaut wird. Sam Bell (Sam Rockwell) ist einer der wenigen menschlichen Mondarbeiter, er überwacht alleine mit Hilfe von automatischen Erntemaschinen und Robotern eine komplette Rohstoffbasis. Er hat einen Dreijahresvertrag mit der Minengesellschaft abgeschlossen, und ist fast am Ende seiner Laufzeit angelangt. Die drei Jahre Einsamkeit haben ihn ein wenig schratig werden lassen, die Satellitenverbindung zur Erde ist gestört, so dass er nur zeitversetzte Videobotschaften mit seiner Frau austauschen kann. Sein einziger Gesprächspartner ist der Stationsroboter GERTY, der sich um sein Wohlbefinden kümmert. </p>
	<p>Nachdem er bei einem verunglückten Reparatureinsatz in der Krankenstation wieder aufwacht, entdeckt Sam auf einmal eine weitere Person auf dem eigentlich menschenleeren Himmelskörper, die zu allem Überfluss wie er selbst aussieht. Zwischen Traum und Wahnvorstellungen hin- und herschwankend entdeckt Sam das dunkle Geheimnis der Mondstation.</p>
	<p>Duncan Jones Erstlingswerk über den einsamen Mondarbeiter ist bedächtig und kammerspielartig inszeniert, eine sehr eindeutige Hommage an die großen Genrevorbilder wie 2001, Solaris oder Silent Running. Die Zitate werden geschickt zu einer ganz eigenen Story zusammengebaut. GERTY, der vermeintlich diabolische HAL-Klon, der Sam sanft aber bestimmt bevormundet, ist z.B. nicht so vorhersehbar wie anfangs zu befürchten.</p>
	<p>Wirklich perfekt gelungen ist die Dopplung der Rolle des Sam, das Wechselspiel zwischen ein und derselben Person ist absolut stimmig, man hat in keiner Szene das Gefühl, dass hier getrickst wird. Was nicht zuletzt an der großartigen Leistung von Sam Rockwell liegt, der den Film vollständig trägt und es schafft, den Gegensatz zwischen den Protagonisten ohne jeden Zweifel rüberzubringen, auch wenn er den nach jahrelanger Einsamkeit schratig gewordenen Mondarbeiter ein wenig exaltiert spielt. Wunderschön ist auch Kevin Spacey Stimme des Stationsroboters GERTY, die ambivalent zwischen fürsorglich und diabolisch hin- und her schwankt. </p>
	<p>Ausstattung und Kulissen sind perfekt, was gerade in Anbetracht des überschaubaren Budgets von 5 Mio Dollar beeindruckend ist. Auch die Außenaufnahmen und Trickeffekte sind zwar nicht atemberaubend, aber absolut passend. Einzig die Gestalt von Roboter GERTY wirkt ein wenig plumb für die moderne Sci-Fi-Technik. Die Idee, GERTYs Emotionen durch einen simplen Smiley auf einem Mini-Bildschirm zu simulieren, ist allerdings sehr nett. </p>
	<p>Regisseur und Drehbuchautor Jones ist manchmal ein bisschen zu selbstverliebt in die eigene Inszenierung und gefällt sich deutlich in den Zitaten von Mondlandungsbildern oder Sci-Fi-Klassikern. Ganz nett ist, dass der Film die Pointe nicht erst am Ende verrät, sondern die Zusammenhänge schon nach dem ersten Drittel klar werden, und man den Rest der Zeit nicht mehr mit rumrätseln verbringen muss, sondern die Story bei der wirklich intelligenten Weiterentwicklung verfolgen kann. Ein schönes Gedankenexperiment, ohne Knalleffekte und Action inszeniert,  schön zuende gedacht. Dennoch hat das ganze leider ein paar Längen, was vermutlich nur eine Hommage an den Langeweiler 2001 sein soll, aber trotzdem ein wenig ermüdend wirkt. </p>
	<p>Der spärliche aber passend-atmosphärische Soundtrack wartet mit der netten Pointe auf , &#8220;I am the one and only&#8221; von Chesney Hawkes als wake-up call zu verwenden (und durch die Credits weiß ich jetzt auch, dass Nik Kershaw den Song geschrieben hat). </p>
	<blockquote><p>Moon, Großbritannien 2009<br />
<img src="/images/08.png" alt="8 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/25/filmkritik-moon/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Love Happens</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/22/filmkritik-love-happens/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/22/filmkritik-love-happens/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 19:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Film</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/22/filmkritik-love-happens/</guid>
		<description><![CDATA[	

	
	&#8220;Finally a loss you won&#8217; t regret.&#8221;

	
	Bei einem Film mit Namen &#8220;Love Happens&#8221; und Jennifer Aniston in der Hauptrolle kann man sich die übliche rom-com Story schon zusammenreimen, ohne auch nur den Trailer gesehen zu haben. Allerdings entpuppt sich Love Happens weniger als romatische Komödie rund um Anistons Liebschaften, sondern als Melodram, das sich vornehmlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB0030XPSFQ%3Fie%3DUTF8%26tag%3Dmentsava-21%26linkCode%3Das2%26camp%3D1638%26creative%3D6742%26creativeASIN%3DB0030XPSFQ&amp;i=0&amp;c=caf9a14b0689f31273a42a94681c695d2ddfdc68"><img border="0" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/61-zFV-16wL._SL500_AA240_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0030XPSFQ" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Finally a loss you won&#8217; t regret.&#8221;
</div>
	<p></p>
	<p>Bei einem Film mit Namen &#8220;Love Happens&#8221; und Jennifer Aniston in der Hauptrolle kann man sich die übliche rom-com Story schon zusammenreimen, ohne auch nur den Trailer gesehen zu haben. Allerdings entpuppt sich Love Happens weniger als romatische Komödie rund um Anistons Liebschaften, sondern als Melodram, das sich vornehmlich um das Schicksal ihres Filmpartners Aaron Eckhart rankt: Eckhart spielt den Motivationstrainer Burke, der den Unfalltod seiner Frau in einem Buch verarbeitet hat, und darauf aufbauend ein erfolgreiches Business als Anbieter von Trauerseminaren gestartet hat.</p>
	<p>Motivationstrainer sind seit langem eine beliebte Berufsgruppe für Hollywood, weil der naheliegende Gegensatz zwischen platten &#8220;Du-schaffst-es!&#8221;-Botschaften und eigenem verlogenen Leben des Coaches so viel Stoff für <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F07%2F13%2Ffilmkritik-yes-man-der-ja-sager%2F&amp;i=0&amp;c=131e5633396f8570a791494082db0068321d0b1f">Komik</a> <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F08%2F02%2Ffilmkritik-school-for-scoundrels-der-date-profi%2F&amp;i=0&amp;c=2a851bf258693d7a95059c8701cff091c7b1e9d6">und</a> <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F04%2F07%2Ffilmkritik-little-miss-sunshine%2F&amp;i=0&amp;c=e467ad358e82458c06812f037391f211a9c278dd">Drama</a> bietet. <em>Love Happens</em> macht sich weniger über diese Diskrepanzen zwischen Message und eigenem Handeln lustig, sondern nutzt diese Ausgangssituation, um ziemlich schamlos auf dem Klavier der ganz großen Emotionen zu spielen: von Verlust und Trauer über den Tod eines Nahestehenden bis zu Hoffnung und natürlich Liebe, die am Ende auf die Protagonisten wartet. Diese Melodramatik droht immer mal wieder in rührseeligen Kitsch abzugleiten, aber durch die gute Besetzung und die Tatsache, dass das Drehbuch nicht jedes platte Klischee bedient und nicht jede vorhersehbare Wendung einschlägt, bleibt das ganze erstaunlich sehenswert.</p>
	<p>Vor allem Aaron Eckhart ist es zu verdanken, dass die rührseelige Geschichte erträglich bleibt: Eckhart verkörpert den zwischen eigener verdrängter Trauer und energiegeladerer emphatischer Motivations-Kanone hin- und herschwankenden Burke mit der notwendigen Glaubwürdigkeit und Tiefe. Jennifer Aniston verblasst daneben ein wenig, auch weil ihre Figur für eine Hauptrolle eher wenig Storyanteil bekommt. Solide wie immer spielt Martin Sheen den knorrigen Schwiegervater. Als beste Freundin darf mal wieder Judy Greer herhalten, die auf diese Rolle <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F02%2F18%2Ffilmkritik-27-dresses%2F&amp;i=0&amp;c=3255ff1fc42457c0fa03777f209450e9b7ae8b87">abonniert</a> zu <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.imdb.com%2Ftitle%2Ftt0337563%2F&amp;i=0&amp;c=59c701d9430bc51a0d6c5934b052618e4aa8cb50">sein</a> <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.imdb.com%2Ftitle%2Ftt0209475%2F&amp;i=0&amp;c=d0f55fafae13612d8ff65223535da234a9ac5e99">scheint</a>. </p>
	<p>Eine tragende Rolle spielt auch das regnerische Seattle: Alle Sehenswürdigkeiten, von der Space Needle über den Pike Place Market bis zu Grab von Bruce Lee werden stimmungsvoll in Szene gesetzt werden, man fühlt sich teilweise wie in einem Werbefilm des Tourismusverbandes. Nicht die schlechteste Standortwahl übrigens für einen Chick-Flick, nachdem Seattle durch <em>Grey&#8217;s Anatomy</em> dem weiblichen Zielpublikum bestens bekannt ist als Ort romantischer Verwicklungen, man wartet geradezu darauf, dass <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FPatrick_Dempsey&amp;i=0&amp;c=edc840b3e66a692e2fd0df1e344de5326f7dfed5">McDreamy</a> in jedem Moment um die Ecke kommt. Überhaupt ist die Produktion perfekt durchgestylt: Inszenierung, Ausleuchtung, Kameraarbeit - so ziemlich jede Szene erstrahlt in ansprechenden Hochglanzbildern.</p>
	<p>Wenn man will, kann man viel an Love Happens finden, über das man sich aufregen kann: eher platte Symbolik über Vögel, die freigelassen werden wollen, hollywood-typische Schrulligkeiten der Hauptfiguren, die keine Aufzüge nehmen oder originelle Worte an Hotelwände schreiben, genre-übliche Standardbausteine wie die große Rede der Hauptfigur gegen Ende, in der er seine Katharsis erfährt, und schlichte Weisheiten und Phrasen, die als tiefgründige Philosophie verkauft werden. Wenn man sich auf den Film einläßt, funktioniert das alles allerdings erstaunlich gut. Die Story verläßt natürlich nicht die gewohnten Genre-Pfade, am Ende geht alles irgendwie so aus wie man das nach den ersten fünf Minuten erwarten konnte, aber im Detail überrascht Love Happens dann doch immer mal. Etwa wenn der leicht schmierige Agent, der zunächst wie die Standard &#8220;schleimiger-Vertreter-der-nur-ans-Geld-denkt-und-seinen-Freund-verrät&#8221;-Rolle aussieht, die man seit Pretty Woman schon so häufig gesehen hat, am Ende doch ein wenig mehr Tiefe hat. </p>
	<p>Insgesamt eine sehr solide Produktion, die aus dem üblichen rom-com/Melodram-Einerlei herausragt, ohne die Regeln des Genres gleich neu zu erfinden.</p>
	<blockquote><p>Love Happens, Kanada, USA 2009 - deutscher Kinostart: 12.11.2009<br />
<img src="/images/07.png" alt="7 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/22/filmkritik-love-happens/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Food Inc.</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/16/filmkritik-food-inc/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/16/filmkritik-food-inc/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 08:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Film</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/16/filmkritik-food-inc/</guid>
		<description><![CDATA[	

	
	&#8220;The industry doesn&#8217;t want you to know the truth about what you are eating&#8221;
	
	Essay-Film von Robert Kenner über die Lebensmittelindustrie und die industrialisierte Landwirtschaft, und die nachhaltigen Veränderungen in der Gesellschaft, die mit ihr einhergehen. Der Film ist weniger eine Dokumentation als eine Polemik, ganz im Stil von Michael Moore. Wem Sicko oder Fahrenheit 9/11 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB003546HXW%3Fie%3DUTF8%26tag%3Dmentsava-21%26linkCode%3Das2%26camp%3D1638%26creative%3D6742%26creativeASIN%3DB003546HXW&amp;i=0&amp;c=835a0b7c0c5be14dcb28c0b923b290ab52d6c4d6"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/31ECiuqwP0L._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B003546HXW" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;The industry doesn&#8217;t want you to know the truth about what you are eating&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Essay-Film von Robert Kenner über die Lebensmittelindustrie und die industrialisierte Landwirtschaft, und die nachhaltigen Veränderungen in der Gesellschaft, die mit ihr einhergehen. Der Film ist weniger eine Dokumentation als eine Polemik, ganz im Stil von Michael Moore. Wem Sicko oder Fahrenheit 9/11 gefallen hat, der wird an mit Kenners Werk Gefallen finden.</p>
	<p>Eric Schlosser hat bereits mit <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F04%2F02%2Ffast-food-nation%2F&amp;i=0&amp;c=17332492b1716693551bc8b90bc2a5fbbacd1862">Fast Food Nation</a> ein Standardwerk über die industrielle Lebensmittelproduktion geschrieben, das auch schon halbdokumentarisch verfilmt worden ist (u.a. mit Bruce Willis und Ethan Hawke). Food Inc. übernimmt einen Großteil der Argumentationslinie von <em>Fast Food Nation </em>, und läßt Eric Schlosser auch ausgiebig zu Wort kommen: Aus Bauern werden Leibeigene der Fleischindustrie, der Verbraucher wird bewußt desinformiert, die Industrie produziert ihre Lebensmittel mit Hilfe von Aromen und Chemie aus immer billigeren Rohstoffen, und durch die industrialisierte Fleischproduktion brechen immer wieder tödliche E.coli Infektionen aus - &#8220;there is shit in the meat&#8221;.</p>
	<p>Für einen Dokumentarfilm ist die Produktion aufwändig gemacht. Schon der schicke Vorspann, in dem die Credits bei einem Schwenk durch einen Supermarkt elegant in die Lebensmittelverpackungen eingeblendet werden, zeigt, dass es sich hier nicht um eine off-off-Hollywood Independent Produktion handelt. Alles sehr elegant visuell umgesetzt, mit viel CGI-Zauber, um die Argumentationslinie zu stützen. Dazu kommen beeindruckend gruselige Bilder von riesigen Rinderfarmen, automatisierten Hähnchenschlachtereien oder riesigen Obstverpackungsfirmen. Natürlich auch mit den unvermeidlichen Ekelszenen von am Fließband getöteten Tieren oder Ställen mit Massentierhaltung, sogenannten CAFOs - &#8220;concentrated animal feeding operations&#8221; - klingt wie KZ, und sieht auch so aus.</p>
	<p>Aber Food Inc. verlässt sich nicht nur auf diese billigen Schock-Effekte. Die Zusammenhänge hinter den Gruselbildern werden gut erklärt und Food Inc. zeigt parallel immer wieder Beispiele, wie es auch anders gehen kann. Das muss gar nicht zwingend ein alternativer Ökohof sein, als Positivbeispiel darf z.B. auch <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FStonyfield_Farm&amp;i=0&amp;c=4887695b9ffbdd0bb34f3df745b04ad71943ded4">Stonyfield</a> dienen, eine Tochter des Food-Riesen Danone, die mit ihrem Bio-Joghurt zum drittgrößten Produzenten in den USA aufgestiegen ist und auch mit dem bösen Supermarktkonzern Wal-Mart gute Geschäfte macht. Und dass es auch auf dem Ökohof nicht gerade zimperlich zugeht, zeigt eine schöne Interview-Szene, in der der Ökobauer freundlich und ruhig seine Arbeit erklärt, während er und seine Mitarbeiter dabei reihenweise Truthähne ins Jenseits befördern.</p>
	<p>Genre-bedingt ist die Argumentationslinie ziemlich reißerisch und wenig differenziert. Wer sich nicht daran stört, gelegentlich auch mal mit dem Holzhammer indoktriniert zu werden, bekommt ungewöhnliche Einblicke in die Produktionsbedingungen unserer Lebensmittel. Das ganze ist natürlich sehr amerikanisch, aber die Kernaussage, dass die industrialisierte Lebensmittelindustrie ihre fragwürdigen Produktionsbedingungen hinter bunten Verpackungen versteckt, gilt auch für Europa oder Deutschland.</p>
	<blockquote><p>Food, Inc., USA 2008<br />
<img src="/images/07.png" alt="7 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/16/filmkritik-food-inc/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Spaß muss sein</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/12/p273/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/12/p273/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 23:05:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Musik</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/12/p273/</guid>
		<description><![CDATA[	Zur närrischen Saison setzen wir uns auch bei Mental Savage die Pappnase auf und singen fröhliche Lieder. Der passende Soundtrack zum närrischen Treiben: Carnival von Project Pitchfork - Helau! Alaaf! Konfettiiiiiii!!!!
	



]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Zur närrischen Saison setzen wir uns auch bei Mental Savage die Pappnase auf und singen fröhliche Lieder. Der passende Soundtrack zum närrischen Treiben: Carnival von Project Pitchfork - Helau! Alaaf! Konfettiiiiiii!!!!</p>
	<p><object width="425" height="344"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Anuau7vSGSg&#038;hl=de&#038;fs=1"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Anuau7vSGSg&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/12/p273/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Maria, ihm schmeckts nicht</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/09/filmkritik-maria-ihm-schmeckts-nicht/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/09/filmkritik-maria-ihm-schmeckts-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Film</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/09/filmkritik-maria-ihm-schmeckts-nicht/</guid>
		<description><![CDATA[	

	
	&#8220;Ich liebe Italien!&#8221;
	
	Der deutsche Jan (Christian Ulmen) und die Deutsch-Italienerin Sara (Mina Tander) wollen heiraten. Saras resoluter Vater Antonio (Lino Banfi) besteht darauf, dass die Hochzeit im italienischen Heimatdorf der Familie stattfindet, und sich das Paar zur Vorbereitung zwei Wochen bei der italienischen Großfamilie einquartiert. Was folgt ist ein par-force Ritt durch sämtliche deutsch-italienischen Klischees [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB002JCTK7G%3Fie%3DUTF8%26tag%3Dmentsava-21%26linkCode%3Das2%26camp%3D1638%26creative%3D6742%26creativeASIN%3DB002JCTK7G&amp;i=0&amp;c=e9f8e8f3319dedfde6c84c0dce7277644a4ba962"><img border="0" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51AlNCW6GhL._SL500_AA240_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002JCTK7G" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Ich liebe Italien!&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Der deutsche Jan (Christian Ulmen) und die Deutsch-Italienerin Sara (Mina Tander) wollen heiraten. Saras resoluter Vater Antonio (Lino Banfi) besteht darauf, dass die Hochzeit im italienischen Heimatdorf der Familie stattfindet, und sich das Paar zur Vorbereitung zwei Wochen bei der italienischen Großfamilie einquartiert. Was folgt ist ein par-force Ritt durch sämtliche deutsch-italienischen Klischees die es so gibt. Es bekommt jeder sein Fett weg: Die vermeintlich weltoffenen Toskana-Deutschen, die die Italiener so &#8220;spontan&#8221; finden aber selber ein Ausbund von Spießigkeit sind. Die Italiener, die über die Effizienz der deutschen Maschinenmenschen spotten aber daran verzweifeln, dass in ihrem eigenen Land nichts funktioniert. Neben vordergründigen Klischees und Platitüden über deutsche Spießigkeit, italienische Schlamperei, verfeindete Dorfcliquen und kultureller Mißverständnisse greift der Film durchaus differenziert das komplexe Verhältnis zwischen Deutschen und Italienern auf. Gerade in den Rückblenden, in denen das Leben des Vaters als italienischer Gastarbeiter im Nachkriegsdeutschland pointiert nachgezeichnet wird, bekommen die Figuren etwas mehr Tiefe, auch wenn die Rückblenden selbst eher plakativ von Ausländerfeindlichkeit und Ausgrenzung handeln.</p>
	<p>Die schauspielerische Leistung ist durchwachsen. Christian Ulmen ist wie immer sehr sympathisch, spielt hier aber wie so oft nur seine Standardrolle: die des netten leicht trotteligen Typen von nebenan mit Dreitagebart und fettigen Haaren. Also der gleiche Ulmen, den man auch aus Fernsehshows und Interviews kennt. Seine Partnerin Mina Tander ist hübsch anzusehen, bleibt aber eher blass in ihrer Rolle. Die übrigen Figuren, sowohl die italienischen Dorfbewohner als auch die deutschen Studienräte, kommen über die Bedienung von Klischeerollen (biederer Professor, herzliche italienische Mama, gegelter italienischer Schönling) nicht hinaus, auch Maren Kroymann als Ehefrau von Vater Antonio ragt hier kaum heraus. Die Rolle des Antonio gewinnt zwar mit der Zeit eine überraschende Tiefe, aber so ganz nimmt man Lino Banfi den Spagat zwischen Trotteligkeit, Bauernschläue und philosophischer Weisheit nicht ab. </p>
	<p>Die Verfilmung des halb-autobiografischen <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2F3548269850%3Fie%3DUTF8%26tag%3Dmentsava-21%26linkCode%3Das2%26camp%3D1638%26creative%3D6742%26creativeASIN%3D3548269850&amp;i=0&amp;c=010038aa556b669c9bb5de15837d16ff787366ac">Bestsellers</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3548269850" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> von Jan Weiler, der auch selbst eine kleine Statistenrolle spielt, kann sich leider nicht so richtig entscheiden, ob sie lustige Komödie oder gesellschaftskritisches Statement sein will. Das ganze wirkt ein wenig halbgar, für eine Komödie ist die Story schlicht nicht lustig genug, für ernsthaftere Ambitionen fehlt der notwendige Tiefgang. Über weite Strecken plätschert der Film eher seicht vor sich hin und zieht sich in die Länge. </p>
	<blockquote><p>Maria, ihm schmeckts nicht, Deutchland, Italien 2009 - deutscher Kinostart: 06.08.2009<br />
<img src="/images/04.png" alt="4 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/09/filmkritik-maria-ihm-schmeckts-nicht/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
		<item>
		<title>Filmkritik: Up in the Air</title>
		<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/04/filmkritik-up-in-the-air/</link>
		<comments>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/04/filmkritik-up-in-the-air/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Enk</dc:creator>
		
	<category>Film</category>
		<guid>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/04/filmkritik-up-in-the-air/</guid>
		<description><![CDATA[	

	
	&#8220;You get lifetime executive status&#8221;
	
	Die bisher gesichteten Oscar-Kandidaten für den besten Film kommen im Schnitt nur auf 6,2 Punkte. Nicht gerade ein überragendes Feld, allerdings ziehen die Coens den Schnitt deutlich nach unten. Jason Reitmans Up in the Air ist in insgesamt sechs Kategorien nominiert, neben Bester Film und Bestes Adaptiertes Drehbuch sind auch alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB0032ZXNJU%3Fie%3DUTF8%26tag%3Dmentsava-21%26linkCode%3Das2%26camp%3D1638%26creative%3D6742%26creativeASIN%3DB0032ZXNJU&amp;i=0&amp;c=cabb8324d7fa2eccc8c10580987cb82e28c3d93e"><img border="0" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51HwxHmAx3L._SL500_AA240_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0032ZXNJU" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;You get lifetime executive status&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Die <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F01%2F19%2Ffilmkritik-avatar%2F&amp;i=0&amp;c=d868c9b4b2cbd4e9fb6c7242f36fbe6953c6ddec">bisher</a> <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F01%2F25%2Ffilmkritik-the-hurt-locker-todliches-kommando%2F&amp;i=0&amp;c=3a183506a2c74a5b42683b7dd4cf5e3f14287345">gesichteten</a> <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F01%2F11%2Ffilmkritik-inglorious-basterds%2F&amp;i=0&amp;c=7b1cb682986d432dac5819d11fb37d63b17c183e">Oscar</a>-<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F11%2F26%2Ffilmkritik-up-oben%2F&amp;i=0&amp;c=08ef6b312945d1991a812bd8cad661cc23bc9724">Kandidaten</a> für den besten Film kommen im Schnitt nur auf 6,2 Punkte. Nicht gerade ein überragendes Feld, allerdings ziehen die <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2010%2F02%2F02%2Ffilmkritik-a-serious-man%2F&amp;i=0&amp;c=ef4eea79c6939075820c5fa0cf1e85a75b9c7afd">Coens</a> den Schnitt deutlich nach unten. Jason Reitmans <em>Up in the Air</em> ist in insgesamt sechs Kategorien nominiert, neben Bester Film und Bestes Adaptiertes Drehbuch sind auch alle drei Hauptdarsteller nominiert, was ja schon einmal sehr vielversprechend klingt.</p>
	<p>Ryan Bingham (George Clooney) hat einen ungewöhnlichen Job: Er arbeitet in einer Outplacement-Beratung und verdient sein Geld damit, Leuten zu kündigen. Der Wirtschaftskrise ist es zu verdanken, dass seine Branche boomt, und so reist durch das krisengeschüttelte Amerika zu desolaten Firmen in heruntergekommenen Industriegebieten, die in beklemmender Büroatmosphäre am Fließband ihren Mitarbeitern kündigen. Beziehungsweise kündigen lassen, weil die Chefs nicht die Courage aufbringen, diesen schmutzigen Job selber zu machen und die Aufgabe lieber an die Binghams Firma outsourcen.</p>
	<p>Über weite Strecken nimmt die Kamera Binghams Position ein, der Zuschauer ist live dabei, wenn den Menschen unvermittelt eröffnet wird, dass sie ihren Job verlieren. Überraschung, Entsetzen und Wut der Betroffenen wirken beklemmend echt, was wohl auch daran liegt, dass für die authentischen Kündigungsszenen angeblich Leute gecastet wurden, denen tatsächlich kurz vorher gekündigt worden ist. </p>
	<p>Die deprimierende Welt der Jobverluste und Firmenpleiten ist aber nur ein Motiv des Films. Auf der anderen Seite tauchen wir in die glitzernde Business-Welt des Vielfliegers Ryan Bingham ein. Er verbringt die meiste Zeit des Jahres unterwegs zwischen Omaha, Des Moines oder Detroit. Während normale Menschen sich auf Flughäfen, bei Sicherheitskontrollen oder in anonymen Hotelzimmern unwohl fühlen, sind diese Orte Ryans Zuhause geworden. Sein größtes Ziel ist es, zehn Millionen Bonusmeilen zu erreichen und damit den Topstatus seines Vielfliegerprogramms. Mit seinen artverwandten Frequent Travellern tauscht er sich leidenschaftlich über die Vor- und Nachteile von Loyalty-Programmen, Mietwagenfirmen und Umsteigeverbindungen aus.  In Alex (Vera Farmiga) findet  Ryan eine Seelenverwandte, die wie er keine festen Bindungen will, sondern lieber zwischen zwei Flügen in der Flughafenlounge unkomplizierten Sex sucht. In seiner Freizeit verdingt er sich als Motivationstrainer, dessen Botschaft es ist, möglichst allen Ballast über Bord zu werfen, seien es Gegenstände oder Beziehungen, um leicht und unbelastet durchs Leben reisen zu können (&#8221;moving is living&#8221;).</p>
	<p>Der Vielfliegerwelt des Spesenritters Ryan droht allerdings ein jähes Ende, als seine Firma beschließt, die Outplacement-Gespräche zukünftig per Videokonferenz durchzuführen, statt durch teure Vor-Ort-Präsenz. Die junge Nachwuchskollegin Natalie hat hierfür ein Konzept erarbeitet, zunächst soll sie aber an der Seite von Ryan Praxiserfahrung im Outplacement Geschäft sammeln.  </p>
	<p>Clooney spielt den zynischen aber charmanten Meilensammler ganz hervorragend. Er schafft die Gratwanderung, dieser eigentlich kalten und herzlosen Figur mit anrüchtigem Job und Bindungsunfähigkeit Wärme und Sympathie einzuhauchen. Etwas schwach ist die Rolle seiner jungen Kollegin Natalie (Anna Kendrick), was nicht primär an der Besetzung liegt, sondern vor allem am Drehbuch: zu naiv und unsouverän wirkt die Nachwuchskraft, ein größeres Gegengewicht zum alles überragenden Clooney hätte der Story gutgetan. Viel besser harmoniert Vera Farminga als ebenbürtige Vielfliegerin Alex - Die Flirt-Szenen zwischen Clooney und Farminga wirken sehr erwachsen und unprätentios. Jedes Klischee, das in der Beziehung der beiden anklingt, wird auch gleich als solches enttarnt. Die Atmosphäre des Corporate America zwischen Kettenhotels, Flughafenlobbies und Firmenparties wird sehr authentisch in Szene gesetzt. </p>
	<p>Zur Mitte droht die Geschichte abzugleiten in ein sehr vorhersehbares Klischee-Happy-End, wenn Ryan zur Hochzeit seiner Schwester die Welt der Hilton-Hotels und Lounges verlässt, um ins tiefste Wisconsin zu reisen (und dort festzustellen, dass er im lokalen Swiss Chalet Hotel leider nicht den Matterhorn-Status für bevorzugten Check-In besitzt). Ryan wandelt auf den Spuren seiner Provinzherkunft, spricht mit echten Menschen, die reale Probleme haben, und beginnt, seine zynische Vielflieger-Existenz zu hinterfragen. Glücklicherweise spult Reitman die drohende Kitsch-Auflösung dann doch nicht so vorhersehbar ab und entscheidet sich für eine intelligentere Fortführung der Geschichte. </p>
	<p>Jason Reitman hat sich mit intelligenten Komödien etabliert, die auch sperrige Themen aufgreifen, und nicht ganz so harmlos daherkommen wie Vaters &#8220;Ghostbusters&#8221; (Vater Ivan hat allerdings auch bei <em>Up in the Air</em> mitproduziert). Auch Sohn Jason macht sehr mainstream-kompatible Filme, nimmt als Aufhänger aber gerne mal gesellschaftliche Aufreger, seien es Teenie-Schwangerschaften wie in <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F03%2F19%2Ffilmkritik-juno%2F&amp;i=0&amp;c=fffdb640e516c4f3969d286be9f5755c0c94bca8">Juno</a>, oder Kündigungswellen wie im aktuellen <em>Up in the Air</em>. Dass Reitman Jr. diese Themen tatsächlich nur als Aufhänger für eine fluffige Geschichte nimmt, und nicht ernsthaft etwas über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft zu erzählen hat, keine wirkliche sozialkritische Botschaft oder ambitionierte Statements zur Lage der Nation verbreiten will, kann man <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.fuenf-filmfreunde.de%2F2010%2F02%2F04%2Fup-in-the-air-review%2F&amp;i=0&amp;c=37c2dc220a2b2bcc196a1bfe8f717bc375b9fd42">kritisieren</a>. Man die Leichtigkeit aber auch bewundern, mit der Reitman aus solchen Stoffen statt tonnenschwerer Dramen gut gemachte und intelligente Unterhaltung produziert. </p>
	<p>Einen Bonuspunkt gibt es für das überraschend klischeefreie Ende, das nicht den zwischenzeitlich stark zu befürchtenden Happy-End-08/15 Verlauf nimmt. Und einen weiteren Bonuspunkt dafür, dass man sich die platte Pointe erspart hat, dass dem Profi-Kündiger irgendwann selbst gekündigt wird. Reicht für insgesamt neun Punkte und damit zum bislang besten Film aus dem diesjährigen Oscar-Feld. Den Award wird <em>Up in the Air</em> trotzdem nicht bekommen, dafür ist der Film schlicht zu leise und unspektakulär im Vergleich zum Blockbuster-Getöse von Avatar oder dem explosiven Kriegsgeschehen von The Hurt Locker.</p>
	<blockquote><p>Up in the Air, USA 2009 - deutscher Kinostart: 04.02.2010<br />
<img src="/images/09.png" alt="9 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://mentalsavage.blogsome.com/2010/02/04/filmkritik-up-in-the-air/feed/</wfw:commentRss>
	</item>
	</channel>
</rss>

