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Jein!

abgelegt unter: Musik von Enk am 26.02.2010

Ich bin ja eigentlich kein Freund von Deutsch-Hop, aber die Jungs von Fettes Brot waren schon immer schwer in Ordnung. Und die 2010er Version ihres Hits “Jein” ist eine sehr gelungene Neuinterpretation:

Der Coolste ist natürlich der Gitarrist auf dem Pferd. Das Making-Of ist übrigens auch ganz amüsant. Früher, in den goldenen Zeiten der Musikindustrie, wurden solche Videodrehs natürlich nicht in Ostdeutschland, sondern in Mexiko gedreht.

Und wer sehr textsicher ist, kann sich ja mal an der Karaoke-Version versuchen.


Spaß muss sein

abgelegt unter: Musik von Enk am 12.02.2010

Zur närrischen Saison setzen wir uns auch bei Mental Savage die Pappnase auf und singen fröhliche Lieder. Der passende Soundtrack zum närrischen Treiben: Carnival von Project Pitchfork - Helau! Alaaf! Konfettiiiiiii!!!!



Im Konzert: Pet Shop Boys und Bad Lieutenant

abgelegt unter: Musik von Enk am 12.12.2009

Der Kontrast zwischen Vor- und Hauptband könnte kaum größer sein, obwohl beide aus einem sehr ähnlichen Genre kommen: Die Pet Shop Boys hatten für ihr zweites Berlin-Konzert in diesem Jahr spontan die nach der Trennung von Peter Hook als “Bad Lieutenant” firmierenden Restmitglieder von New Order verpflichtet. Bernard Sumner & Co, eigentlich auch dem Synthie-Genre verpflichtet, traten mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug als echte Rockband auf, ganz ohne schmückendes Beiwerk vor schlicht schwarzem Vorhang. Der gut aufgelegte Sumner ließ es sich trotz neuem Bandnamen nicht nehmen, ein paar New Order Hits wie Crystal oder Temptation in die Setlist zu nehmen. Zum Abschluß gabs dann noch “in memory of Robert Enke” den Joy Division Megahit “Love will tear us apart”.

Bei den Pet Shop Boys als Hauptact war musikalisch auf der Bühne vergleichsweise wenig los: Neben Frontmann Neil Tennant stand Chris Lowe regungslos baseball-bekappt und sonnen-bebrillt hinter seinem Elektronik-Tisch mit Laptop und Keyboards, und verzog traditionell keine Miene. Zum Ausgleich gabs um die beiden herum eine fantastische Bühnenshow mit Videos, Licht, Lametta und ständig wechselnden Kostümen. Aus den eigentlich sehr simplen Zutaten von vier Tänzern und einer großen Anzahl weißer Würfel, auf denen passend zum jeweiligen Song Clips projeziert wurden, wurden immer wieder überraschende Bühnenbilder gezaubert. Die komplette Show war pet-shop-boys typisch bis ins Detail durchgestylt, selbst die Roadies auf der Bühne trugen passend zur Deko weiße Kittel.

Im Mittelpunkt stand weniger das neue Album “Yes”, aus dem nur eine Handvoll Lieder auf der Setlist waren, sondern vielmehr die großen Hits der letzten zwei Jahrzehnte, von West End Girls über Suburbia bis zu New York City Boy. Dazwischen auch einige Perlen wie Kings Cross, die keine großen Chartabräumer waren. Man hatte den Eindruck, dass Tennant und Lowe möglichst viel aus ihrer zurückliegenden Schaffensperiode in die zwei Stunden Konzerzeit hineinpressen wollten, viele Lieder wurden nur kurz angespielt, um dann in einen ganz anderen Song überzugehen, oder in einem Medley verbraten.

Tennants Live-Stimme ist hervorragend, und er neigt als Frontmann auch gerne zur großen Geste. Das Publikum in der riesigen aber nicht ausverkauften O2-World verfolgte das bunte Treiben auf der Bühne allerdings ein wenig verhalten. Dennoch beeindruckend, dass die Pet Shop Boys dieses Jahr schon zum zweiten Mal eine große Halle in Berlin gefüllt haben. Und Tennant/Lowe liessen es sich dann auch nicht nehmen, eine zweite Zugabe mit dem den Weihnachtssong “It doesn’t often snow at Christmas” zu geben, der pünktlich zum Fest noch als Single auf dem Markt kommt: komplett mit Kunstschnee aus dem Hallenhimmel und vier tanzenden Weihnachtsbäumen auf der Bühne - ganz großes Kino.

Pet Shop Boys - Pandemonium Tour, O2-World Berlin, 5.12.2009


Another Last Christmas

abgelegt unter: Musik von Enk am 07.12.2009

Der zweite Advent ist durch, und die Kollegen von last-christmas.com haben sich schon wieder warmgespielt: Bislang hat man dort fast 400 Coverversionen des Wham! Weihnachtshits aufgespürt, und auch im mittlerweile vierten Jahr werden wieder eine Reihe neuer Interpreten dazukommen. Zum Beispiel die Death Metal Version einer niedersächsischen Band mit dem freundlichen Namen Amen am Arsch (nicht einlullen lassen, richtig los geht es ab der 2. Minute):

Dieses Jahr gibt es auf Last-Christmas.com auch einen Podcast mit den besten Beiträgen.


Im Konzert: Wayne Hussey

abgelegt unter: Musik von Enk am 02.12.2009

Wayne Hussey war mal eine der einflußreichsten Figuren des Gothic Rock (auch wenn er das Label für sich immer abgelehnt hat): Zunächst als Gitarrist und Songschreiber der stilprägenden Sisters of Mercy, später dann mit eigener Band The Mission, bei der es eine Zeit lang so aussah, als könne sie auf den Spuren von U2 oder New Model Army den ganz großen Durchbruch schaffen, mit Major-Plattenvertrag, fanatischer Fanbase und einigen Charterfolgen. Daraus ist dann doch nichts geworden. The Mission haben sich 2008 endgültig aufgelöst, Hussey verkauft (mäßig erfolgreich) seine Gitarren bei Ebay und tourt mit den alten Hits als Solokünstler durch kleine Clubs.

Es hat immer etwas tragisches, einen einst gefeierten Star ein Jahrzehnt später angegraut auf der Bühne stehen zu sehen. Hatte Wayne Hussey vor fünf Jahren auf dem Mera Luna Festival noch eine popstargerecht rotgefärbte Haarpracht, sieht er mit grauen Haaren mittlerweile eher aus wie Hussey seine Oma, trinkt zwischen den Songs Rotwein aus der Flasche und wirkt auch ansonsten so, als wenn er die beste Zeit hinter sich gehabt hat. Was ihn aber nicht davon abhält, ein grandioses Konzert zu geben: Die alten Mission-Songs bringt er auch als Ein-Mann-Akkustik-Version sehr überzeugend rüber, die Gitarre beherrscht Hussey nach wie vor virtuos, und auch der Gesang hat kaum etwas vom Glanz früherer Jahre verloren.

Das Programm läuft zum großen Teil als Wunschkonzert: Hussey spielt auf Zuruf am E-Piano oder an der Gitarre die alten Hits wie Like A Hurricane, Wasteland und Butterfly on a Wheel, oder auf Wunsch auch weniger prominente Nummern wie Kingdom Come. Ganz textsicher ist er bei den alten Songs nicht mehr und blättert zur Vorsicht immer erst die passenden Lyrics auf, aber musikalisch hat er es eindeutig noch drauf. Das ganze angereichert mit ein paar Coverversionen (Bowies Ashes to Ashes oder Never let me down again von Depeche Mode), und sogar ein paar neuen Songs hat er im Gepäck, vollständig auf den Lorbeeren vergangener Tage ausruhen will er sich also nicht. Musikalisch sehr beeindruckend, wie Hussey nur mit seiner Stimme und einem Instrument die Lieder zum Leben erweckt, die eigentlich für deutlich komplexere Arrangements geschrieben wurden, ohne dass das ganze durch die Akkustikgitarre in Lagerfeuerromantik ausartet oder eintönig wird.

Das Publikum ist zwar genauso wenig textsicher wie Hussey selber und schafft es nur bei Butterfly on a Wheel oder Deliverance den Refrain etwas lautstärker mitzusingen, was allerdings auch an der überschaubaren Zuschauerzahl im kleinen Nachtleben liegt. Dem Applaus nach zu urteilen war das Auditorium von Waynes Retro-Stunde schwer begeistert, und Hussey bedankte sich als Zugabe mit einer besonderen Version von “Tower of Strength”, bei der er von Vorband Miles Hunt und Erica Nockalls mit Geige und Zweitgitarre begleitet wurde. Für die wenigen verblieben Fans ein sehr gelungener Abend.

Wayne Hussey, Nachtleben Frankfurt, 30.11.2009


Im Konzert: Mesh

abgelegt unter: Musik von Enk am 24.11.2009

Mesh sind wie die deutschen Kollegen von De/Vision mittlerweile schon seit über zehn Jahren im Wave/Synthie-Pop Geschäft, ohne dass der ganz große Durchbruch gelungen ist. Eigentlich verwunderlich, wenn man die immer wieder ausverkauften Depeche Mode Station-Tourneen betrachtet, ein Markt für das Genre ist zweifellos da. Zumindest haben die Briten eine kleine aber treue Fanbase erspielt, und zur aktuellen A Perfect Solution Tour war die Frankfurter Batschkapp zwar nicht ganz ausverkauft, aber sehr gut gefüllt.

Als erster Support betrat zunächst die Ein-Mann-Elektro-Freakshow Janosch Moldau die Bühne. Moldau, diesmal mit schwarzer Federboa geschmückt, durfte auch schon bei De/Vision vor einem halben Jahr am selben Ort nerven, beschränkte sich aber dankenswerterweise auf eine halbe Stunde Spielzeit. Mit der kalifornischen Elektroformation Informatik (ausgesprochen “informäddick”) kam dann ein erstes Highlight auf die Bühne. Genre-mäßig sehr ähnlich wie Mesh zwischen gefälligem Synthie-Pop und härterem Electro-Sound angesiedelt, lieferten die drei Amerikaner trotz einiger technischer Pannen eine gute Show ab. Nur an den Guitar-Hero-artigen Posen müsste Gitarrist Tyler noch ein wenig feilen, das wirkt wie bei Bon Jovi aus den 80ern abgeschaut. Detail am Rande: Sänger David Din ist (neben Elton John und Buddy Holly) einer der ganz wenigen Frontmänner, der mit Brille auf der Bühne steht (wenn man mal vom üblichen Sonnenbrillen-Gepose im Grufti-Lager absieht). Informatik hatten auf jeden Fall schon einmal für ausreichend Stimmung gesorgt, um den Top-Act des Abends zu begrüssen.

Mesh hatten vor allem die Songs ihres neuen Albums A Perfect Solution im Programm. Das neue Material ist Mesh-typisch sehr gefällig und zeigt deutlich mehr Bandbreite als reinen Synthie-Pop. Highlight ist neben der poppigen Vorab-Single “Only Better” das eingängige Duett “Who says” mit Chandeen-Sängerin Julia Beyer. Auf der Bühne musste die Frauenstimme vom Keyboarder übernommen werden, was aber erstaunlich ok war. Neben den neuen Songs waren in den rund zwei Stunden Programm auch noch genug Zeit für bekannten Hits wie “Crash” oder “From this Height”.

Bei Synthie-Bands ist die Live-Performance immer ein wenig schwierig, zwei Typen hinter Keyboards und Laptop sind auf der Bühne nun mal nicht ganz so fesselnd wie ein Haufen Gitarristen oder Bläser. Zumindest gibts bei Mesh ein echtes Schlagzeug, und Sänger Mark Hockings greift ab und zu auch mal selber zur Gitarre. Hockings hat hat eine überragende Live-Stimme, die so präzise und druckvoll rüberkommt wie auf der CD. Allerdings ist er nicht gerade eine Rampensau, die durch ausgefallenen Tanzstil oder charismatische Publikumsanimation auffällt. Hockings steht eher distanziert-kühl auf der Bühne, läuft von links nach rechts und wieder zurück, und spult mit typischer Wollmütze maskiert seine Songs runter. Da Mesh in den Jahren aber ähnlich wie die großen Vorbilder Depeche Mode eine textsichere Fanbasis versammelt haben, ging das Publikum trotzdem gut mit und feierte auch ohne Anheizer auf der Bühne. Was die Briten sichtlich beeindruckt hat und nach der zweiten Zugabe “Friends like These” (zu der vor dem Eingang aufgenommene Fotos der Konzertbesucher eingeblendet wurden) nochmal zu aufrichtigen Dankesbekundungen veranlasste.

Wie jede andere Band hat natürlich auch Mesh ihr Everything Counts: in diesem Fall ist es “It scares me”, bei dem das Publikum den Refrain auch ohne Band noch ein paar Runden weitersingt.

Mesh - A Perfect Solution Tour, Batschkapp Frankfurt, 22.11.2009


Steck Bratwurst in my Sauerkraut

abgelegt unter: Musik von Enk am 23.09.2009

“Mercedes-Benz und Autobahn, alleine in das Ausland fahren
Reise, Reise, Fahrvergnügen, ich will nur Spaß, mich nicht verlieben”

Man mag von der neuen Rammstein Single “Pussy” ja halten was man will, aber clever sind die Jungs auf jeden Fall. Und damit meine ich weniger die Provokation mit Hardcore-Porneaux und Deutschlandfahnen im Video, sondern den für den internationalen Markt perfekten Text. Selten sind wohl mehr Germanismen und international bekannte deutsche Floskeln in einen Songtext gepackt worden wie in der neuen Single der deutschen Vorzeigerocker. Bratwurst, Schnapps und Fahrvergnügen, Fräulein, Lust und Autobahn, und natürlich die schöne Zeile “Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr”, das dürfte im wesentlichen alle Deutschvokabeln umfassen, die der gemeine Amerikaner oder Brite versteht.

Musikalisch ist der Song zwar keine Offenbarung, aber für Dancefloor und Charts perfekt arrangiert, mit schönem Mitgröhl-Refrain und eingängigen Gitarren-Riffs. Kein Wunder dass der Mix aus Provokation, Deutschland-Klischees und gefälligem Brachial-Rock nicht nur in Deutschland auf Platz 1 der iTunes Charts gegangen ist, sondern auch bei Amazon in Großbritannien unter den Top 3 der meistverkauften Singles ist.

Rammstein - Pussy, Veröffentlichungsdatum: 18.9.2009


Im Konzert: Apoptygma Berzerk (II)

abgelegt unter: Musik von Enk am 09.09.2009

Der Vorteil bei elektrolastigen Bands ist, dass man als Bandleader mal eben die gesamten Musiker rausschmeissen kann, ohne dass das dem Livesound deutlich schadet, weil eh fast alles vom Sequencer kommt. So hat Apoptygma-Kopf Stephan Groth für die US-Tour kurzerhand den Rest der Truppe ausgetauscht, mit dem er seit Jahren auf Tour war. An den Keyboards steht jetzt sein Bruder Jonas, und als Gitarrist werkelt Brandon Smith, der bei der Rocket Science Tour Anfang 2009 noch als Sänger der Vorband “The Anix” dabei war. Letzterer machte seine Sache auch ganz gut aber zeigte, dass das Auswechseln von Bandmitgliedern doch nicht so ganz spurenlos bleibt. Hatte Ex-Gitarrist “Angel” auch aus ruhigen Elektroballaden wie Lost in Translation live eine rockige Gitarrennummer gemacht, spulte Ersatzgitarrist Smith das Programm eher unauffällig und wie von der CD gewohnt ab. Auch wirkte das neue Quartett noch nicht perfekt aufeinander abgestimmt, die eine oder andere live gespielte Synthie-Spur hatte Ex-Keyboarder Geir deutlich besser im Griff als Neubesetzung Jonas.

Gut aufgelegt wie immer war Stephan Groth. Das Blender Theatre war vielleicht zu zwei Dritteln gefüllt, was Groth aber nicht davon abhielt, wie immer eine rasante Show zu liefern. Er animierte das alters- und stilmäßig sehr gemischte Publikum gut zum Mitmachen, und überbrückte eine technische Panne spontan mit dem nur vom Piano begleiteten New-Order-Cover Bizarre Love Triangle.

Die US-Tour war im Gegensatz zu den europäischen Konzerten nicht als “Rocket Science” Tour für das neue Album gelabelt, sondern eher als Greatest Hits Tournee angekündigt, und so war auf der Setlist auch so ziemlich alles vertreten, was Apop in den letzten Jahren bekannt gemacht hat, vom trancigen Kathy’s Song über Kirmestechno-Nummern wie Until the End of the World bis zum Club-Hit Nonstop Violence. Das das auf Kosten des eher durchschnittlichen aktuellen Rocket Science Materials ging, war durchaus zu verschmerzen.

Von den Vorbands war The Surrender noch ganz gefällig mit eingängigem Elektrosound, die zweite Band Into The Presence war dann schon eher recht anstrengender langatmiger Artrock, der so gar nicht zum Hauptact des Abends passte und eher einschläferte.

Wer Apop im Frühjahr in Deutschland verpasst hat und nicht gerade zufällig in den USA unterwegs ist: Für November sind ein paar Zusatzkonzerte in Deutschland angekündigt, unter anderem bei der eher bizarren Veranstaltung “Plage Noir” an der Ostsee, die auf deutsch wohl passend mit “Gruftis am Strand” bezeichnet werden könnte.

Apoptygma Berzerk, Blender Theater at Gramercy, New York, 3.9.2009


Mashup Charts

abgelegt unter: Musik von Enk am 01.09.2009

Mashups sind ja nicht gerade eine neue Geschichte, aber die Idee, aus zwei (oder mehr) Songs etwas ganz neues zu mischen, hält sich erstaunlich gut. Unter mashup-charts.com kann man sich über die aktuellen Trends informieren und dank eines Bewertungssytems aus dem Meer von Schrott die wenigen Perlen herausfischen, die es in diesem Genre immer wieder gibt.

Z.B. Duran Duran v.s. Chic, oder für die Freunde zeitgenössischer Musik: Rihanna vs. Britney Spears - Unfaithful You, oder The Police vs. Snow Patrol - Every Car You Chase, oder Britney Spears vs. Linkin Park - Faint Toxic, oder Linkin Park vs. Nelly Furtado - What I’ve Done (Just Say it Right).


Ashbury Heights - Morning Star in a Black Car

abgelegt unter: Musik von Enk am 11.08.2009

Die Entdeckung auf dem diesjährigen M’era Luna Festival: Ashbury Heights. Ein Synthie-Pop Duo aus Schweden in bester New Wave Tradition von Human League oder New Order. Hört sich nach Retro an, klingt aber erstaunlich frisch, schließlich ist man auch keine “80’s nostalgia group”, sondern will zeigen, wie sich der Synthie-Pop der 80er anhört, wenn man ihn mit heutigen Mitteln weiterentwickelt. Und das gelingt erstaunlich gut.

Die eingängigen Pop-Nummern werden bestimmt vom perfekt harmonierenden Duett-Gesang des Band-Gründers Anders H und Sängerin (und Teilzeit-Model) Kari Berg. Und selten hat man in den letzten Jahren eine Band so beherzt und ungeniert den in den 80ern schwer angesagten Orch Hit Sample verwenden hören.

Das Video ist von der aktuellen EP Morningstar in a Black Car. Weiterer Anspieltipp: Die By Numbers.

Ashbury Heights - Morning Star in a Black Car. Veröffentlichungsdatum: 18.7.2008


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