Asus Eee-PC 901 - Erster Eindruck
Mein neues Spielzeug ist da. Und ein bisschen sieht es auch so aus, wie ein Kinder-Spielzeuglaptop. Der Eee 901 ist klein, sehr klein. Die Tastatur und überhaupt das ganze Gerät sind nichts für Leute mit Wurstfingern. Wer aber gewohnt ist, mit fummeligen Handys SMS zu schreiben, oder per PDA oder Smartphone seinen Kalender zu pflegen, für den ist der Eee geradezu komfortabel. 10-Finger-Tippen ist mit etwas Übung durchaus möglich, und das Display hat eine sehr passende Größe: Die 1024er Breite ist absolut ausreichend für Surfen, Tippen und Lesen. Nur die etwas eingeschränkte Höhe von nur 600 Pixeln wird manchmal etwas eng, man gewöhnt sich beim Surfen oder pdf-Lesen schnell an, die F11-Taste für Vollbild-Darstellung zu nutzen, um die fehlenden Pixelzeilen auszugleichen. Um Probleme beim Bedienen von Programmen zu entgegnen, die mehr als 600 Pixel Höhe benötigen (z.B das mitgelieferte MS Works), hat Asus per Knopfdruck mehrere Alternativauflösungen parat, die das Bild z.B stauchen, oder scollbar machen.
Prozessor und Hauptspeicher sind ausreichend dimensioniert: XP läuft absolut stabil und mit gutem Antwortverhalten. Mehrere Anwendungen parallel laufen zu lassen ist kein Problem, und selbst Filme sind auf dem Mini-Breitbildschirm ruckelfrei abspielbar (xvid). Der Sound aus den winzigen Boxen ist sogar ganz annehmbar.
Der SSD-Speicher ist mit 12 GB (aufgeteilt in eine Hauptpartition mit 4 GB und eine zweite mit 8 GB) etwas knapp bemessen, aber fürs normale Arbeiten völlig ausreichend. Größere Filme oder mp3-Bestände sollte man eher auf einer separaten SD-Card auslagern, die man ins eingebaute Laufwerk stecken kann. Und Speichermonster wie den vorinstallierten Adobe Reader sollte man eh besser durch schlankere Alternativen wie Sumatra ersetzen (was in diesem Fall statt mehrerer hundert nur noch 1,5 MB Speicherplatz verbraucht).
Der Clou des 901 ist die Akkulaufzeit: Selbst mit aktivem Wlan und “High Performance” Modus ist stundenlanges Surfen drin, im Stromsparmodus wird man vermutlich auch an die von Asus propagierten über sieben Stunden herankommen.
Die Verarbeitung ist durchwachsen: Das Gehäuse macht einen stabilen und soliden Eindruck, aber die Tasten sehen ein wenig zu filigran aus, die Leertaste wölbt sich bereits ein wenig aus der Ebene heraus. Dafür legt Asus eine kleine Tasche (oder eher: Hülle) bei, die Kabel des (schön kleinen) Netzteils sind mit Kabelbindern versehen, es gibt ein gedrucktes Handbuch und eine Backup-CD, alles Dinge, die sich andere Anbieter, gerade in diesem Preissegment, gerne extra bezahlen lassen.
Ob der 901 das richtige Gerät ist, hängt sehr stark vom eigenen Nutzungsszenario ab. Wer sehr viel unterwegs tippen will, greift lieber zum Acer Aspire One oder anderen Konkurrenten mit größerer Tastatur. Wer hingegen größten Wert auf Mobilität legt, wird um den 901er kaum herumkommen, kein Konkurrent liefert auf so kleinem Raum ein vollwertiges Windows-Netbook mit derart langer Akkulaufzeit zu dem Preis
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Nachdem die Aussteller in den vergangenen Jahren immer knausriger mit der Verteilung von kostenlosen Cebit-Eintrittskarten waren, gibt es seit letztem Jahr eine regelrechte Kartenschwemme. Wie schon bei der letzten Cebit packen diverse Elektronikversender wie Reichelt oder Snogard eine Cebit-Karte auf jede Bestellung gratis dazu, Pearl hat dieses Jahr mal eben 


