Friendly Reminder
Am Sonntag das Wählen nicht vergessen. Für die Unentschlossenen hier nochmal eine kleine Entscheidungshilfe:
Am Sonntag das Wählen nicht vergessen. Für die Unentschlossenen hier nochmal eine kleine Entscheidungshilfe:
Wer sich besonders nachhaltig verhalten will, sollte beim Kauf von Produkten über “lebenslange Nutzung” hinausdenken und gleich einen Schritt weitergehen.
Z.B. mit einem schicken Regalsystem, das auch nach dem eigenen Ableben weitergenutzt werden kann, nämlich als klassischer eichenfurnierter Sarg. Für die individuelle Note wird die Regal/Sarg-Kombi auf Kundengröße maßgeschneidert, damit nicht nur die 20-bändige Enzyklopädie ihren Platz hat, sondern später auch der eigene Körper.
William Warren - Shelves For Life
(via Bestatterweblog)
Nette Idee - die Internet-Seite come-to-switzerland.com rät Hartz4-Empfängern, doch einfach in die Schweiz zu ziehen. Durch das Abkommen zur Personenfreizügigkeit mit der EU kann jeder Deutsche recht einfach in die Schweiz auswandern, und dort würden “exorbitant höhere Löhne als in der EU bezahlt und die Sozialleistungen sind viel besser”. Gegen einen kleinen Obulus von 3.500 EUR verspricht der Betreiber kompetente Beratung, wie man am besten das Sozialsystem der Schweiz unterwandern kann (”Hartz IV? - Nein danke! Lassen Sie es sich lieber in der Schweiz gutgehen.”).
Was aber wie eine schlichte Abzock-Seite für ahnungslose Hartz IV Empfänger aussieht, ist auf dem zweiten Blick noch etwas dubioser: Merkwürdig ist, dass die Seite zufällig kurz vor einer wichtigen Abstimmung in der Schweiz zur Personenfreizügigkeit aufgetaucht ist. Am 8. Februar wird über die Ausweitung der bestehenden Einreiseregelungen auf die neuen EU-Mitglieder Bulgarien und Rumänien abgestimmt. Sollten die Schweizer dagegen stimmen, werden sämtliche sog. “Bilateralen Abkommen” zwischen der Schweiz und der EU hinfällig. Das wäre durchaus im Interesse einiger rechtsnationaler Gruppierungen, die die Annäherung an die EU wie der Teufel das Weihwasser fürchten. Und wie es der Zufall will, gibt es indirekt Verbindungen zwischen dem deutschen Webseitenbetreiber Markus Gäthke und einem Nationalrat der rechtslastigen Schweizerischen Volkspartei - letzterer ist ein erklärter Gegner der Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU und betreibt Webseiten mit so schönen Namen wie www.eu-kritik.ch oder www.ostzuwanderung.ch. Die Referenzen, die die Verbindung zwischen Gäthke und SVP andeuten, sind nach Bekanntwerden auf einmal von Gäthkes Seite verschwunden, derzeit ist seine Agenturseite komplett offline.
Die Vermutung liegt also nahe, dass sich hier schweizer EU-Gegner selber eine Webseite gebastelt haben, um sich dann anschließend öffentlichkeitswirksam über diese skandalöse Seite aufregen zu können. Reimann streitet jede Verantwortung für die Seite ab und vermutet hinter dem ganzen eine Verschwörung durch Linksextreme aus dem Umfeld der Anarchistischen Pogo Partei Deutschlands.
Mittlerweile hat Website-Betreiber Markus Gäthke auf der Seite per Videobotschaft Stellung genommen. Die Seite sei natürlich nicht ernst gemeint sondern als Satire zu verstehen, sei aber nicht im Auftrag oder mit Unterstützung von Abstimmungsgegnern oder -befürwortern aus der Schweiz erstellt worden. Wie glaubwürdig es ist, dass ein kleiner Webdesigner aus Nordrhein-Westfalen mal eben aus Spaß eine brisante Seite über ein sehr schweizerisches Thema erstellt, und diese Seite wundersamerweise auf einmal in den schweizer Medien lanciert wird, sei mal dahingestellt.
Interessante Argumentation des Daily Mirror: Schuld an der Finanzkrise sei kein geringerer als thin white duke David Bowie. Bowie hatte Ende der Neunziger die Rechte an seinen Songs mit sogenannten Bowie Bonds verbrieft. Bowie bekam dadurch mit einem Schlag 55 Millionen Dollar, die Investoren in Bowie Bonds dafür auf die nächsten Jahre verteilt die Lizenzeinnahmen aus seiner Musik.
Der Erfolg von Bowies Aktion habe die Banken in den USA auf die Idee gebracht, denselben Mechanismus auf Immobilienkredite anzuwenden:
Das Platzen der dadurch erzeugten gigantischen Spekulationsblase erleben wir gerade in Form der der Finanzkrise.
Allen Lesern, Kommentatoren und Blog-Kollegen wünsche ich Frohe Weihnachten und ein paar entspannte Feiertage.
Nach den Wahlen in den USA nicht ganz so mitreissend: Neuwahlen in Hessen.

via Pflasterstrand
Wenigstens diesmal ohne Andrea Ypsilanti, die tatsächlich eingesehen hat, dass man als Spitzenkandidatin eher weniger geeignet ist, wenn man seine Glaubwürdigkeit beim Wähler komplett verspielt hat.

Faszinierend: Wer vor eineinhalb Jahren 1.000 Euro in die Deutsche Bank investiert hat, besitzt jetzt nur noch Aktien im Wert von 225,67 EUR .
Hätte man stattdessen für 1.000 Euro Bier gekauft, hätte man die letzten 18 Monate jede Woche eine Kiste trinken können (1.000 EUR = 70 Kisten), und immer noch 239,40 EUR an Pfandgeld übrig. Und damit über zehn Euro mehr in der Tasche als der Deutsche-Bank Aktionär.

Deutsche Bank:
Kurs am 27.04.07: 113,84
Kurs am 27.10.08: 25,69
Bier:
70 Kisten à 10,90 EUR (Annahme: 24er Jever im Sonderangebot), plus 3,42 Kistenpfand = 1.002,40 EUR
70mal Leergut: 239,40 EUR Pfandgeld
via Marc Bernegger, der das am schweizer Beispiel UBS vorgerechnet hat. In der Schweiz wäre die Geldanlage Bier prinzipiell sogar noch lukrativer, da die UBS noch stärker gefallen ist als die Deutsche Bank und das Flaschenpfand in der Schweiz höher. Allerdings ist das Bier in der Schweiz auch teurer…

Manches glaubt man ja erst, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat: In Amerika gibts auf den Toiletten Gebrauchsanweisungen fürs Händewaschen…
1. Hände nassmachen und Seife zuführen
2. Hände schrubben und spülen
3. Hände mit Papiertüchern gründlich abtrocknen
Was kommt als nächstes?
Pinkeln for Dummies?
Zahnstocherhandhabung leicht gemacht? Ach nee, das gabs ja schon.
Da fragt man sich nur: How silly can you get?
gesehen in Disney World, Orlando
War ja klar, dass dieser Faux Pas von John McCain beim letzten Fernsehduell mit Barack Obama nicht ohne Folgen bleiben würde und Stoff für nette Fotomontagen wie diese hier wird:

… mal schauen, ob das ähnlichen Kreise zieht wie der Tourist Guy.

Dass die Amerikaner das Bierbrauen nicht erfunden haben, ist ja bekannt. In der Regel schmeckt die dünne Plörre wie ein mit Wasser gemischtes echtes Bier. Da das für Amerikaner immer noch zu heftig ist, sind seit Jahren Dünnbiere wie Bud Light oder Miller Lite auf dem Vormarsch, die noch ein bisschen wäßriger schmecken, dafür aber ein paar Kalorien weniger haben. Light-Biere haben in den USA mittlerweile knapp 50% Marktanteil. Um wieder etwas mehr Geschmack in die dünne Brühe zu bringen, hat sich Anheuser-Busch etwas ganz großartiges einfallen lassen: “Bud Light & Clamato” - ein Gemisch aus Bud Light und, tja, Clamato.
Clamato ist eine für europäische Geschmacksnerven ungewöhnliche Mischung aus Tomatensaft (tomato) und Muschelsud (clam broth), und wohl vor allem in Mexiko ein sehr beliebtes Erfrischungsgetränk. Und siehe da, ein Blick auf die Zutatenliste von Bud Clamato zeigt: Dieses Bier enthält neben ein wenig Hopfen und Malz auch Schalentiere und Muscheln:

Bier mit Fischgeschmack - na dann Prost!
Get free blog up and running in minutes with Blogsome
Theme designed by Jay of onefinejay.com